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abgewrackt

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Ende des vergangenen Jahres war zu vermuten, daß das kommende sich als Jahr abgewrackter Phrasen entpuppen würde. Nun, einige davon, die über Jahrzehnte zur Geisterweichung im Einsatz waren, sind endgültig unschädlich. Die ihres Zünders beraubten "Feuerwaffen" robuster Bewußtseinswäsche sollte man sich ruhig gelegentlich vor Augen halten. Das macht wach, denn das politische Instrument der Etablierung von Halbwahrheiten ist natürlich noch längst nicht abgeschafft. Wer auf weitere entschärfte oder noch latent aktive Blindgänger aufmerksam machen will, ist unter dem Link Phrasengrab herzlich willkommen.

Die exzessive Verbreitung von Halbwahrheiten wäre im Prinzip ja nicht schädlich, wenn nur der wahre Anteil kommuniziert werden würde. Die Konstruktion des raffinierten Instruments ist jedoch so, daß der Wahrheitsanteil, ohnehin langweilig und bekannt, zur süßen Verpackung des Giftes dient (siehe Techniken der Pillendreher). Die Verlautbarungen der Politik über die Abwrackprämie sind von dieser Art. Warum verschweigen die Verantwortlichen, daß bei jeder ausgelobten Prämie der Staat im Schnitt pro Fahrzeug 4000€ MWST einsackt. Mit den Steuern aus dem Produktionsprozeß kommt der Finanzminister doch leicht auf 7-8000€ pro verkauften Fahrzeug. Ist nach Abzug der Prämie doch ein ansehnlicher Gewinn für die Staatskasse! Der Überschuß wäre nicht, wenn es die Prämie nicht gäbe. Ähnliche Gewinne sind auch bei der Einführung des "Bedingungslosen Grundeinkommens" zu erwarten. Das Thema ist nach der erfolgreichen Petition der Susanne Wiest (die Petition fand über 53.000 Mitzeichner) weiter auf der politischen Tagesordnung. Die Argumente, die gegen die Finanzierbarkeit des Grundeinkommens sprechen, werden bei jeder neuen Milliardentranche, die im Monatsrhythmus zur Überwindung der Finanzkatastrophe nach den Bedigungen der Geldleute hergereicht werden, zusehend dünner. Daß dafür ein autonomer Geldkreislauf bereitgestellt werden muss, den man z.B. "Wirtschaftsgeld" nennen könnte, liegt auf der Hand. Solches Spezialgeld ist wahrlich nicht neu, man denke nur an das Sondergeld, das die Banken eigens für den Verkehr untereinander generiert haben.

Zwischenzeitlich kommt die Entwicklung des Faust III - Projektes manierlich voran. Etwa 80% des auf fünf Akte konzipierten Dramas hat seine Versgestalt gefunden. Die noch offenen Szenen sind in den Grundzügen erkennbar. Da der Ausgang des Dramas von Anfang an feststand, ist damit zu rechnen, daß das "Spiel" sich auch komplett verwirklichen lässt. Bei Interesse kann in aufgeschlossenen Kreisen das Thema ausführlicher dargestellt werden als im Internet. Zu der ersten Szene des V. Aktes ist eine kleine Hörprobe abrufbar.

Dornach verstrickt sich weiter in der Stigmata-Affaire. Ein Vorstandsmitglied versucht Erkenntnisgewinn zu beweisen durch Getöse. Seine Absichten sind schnell erkennbar, denn er redet nur um den heißen Brei herum. Ein sanfter Isis-Hauch vom Fuße des Hügels weckt den grimmigen Drachen oben. Seine Macht fühlt er bedroht und durch amtliches Brüllen glaubt er das leidige Offenbarungsgeschehen zu seinen Füßen unschädlich zu machen. Der fragliche Vorständler beweist erneut die Kompatibilität der Leitungsorgane der Anthroposophie zum kernigen Jesuitismus. Eigentlich ein Akt gnadenloser Selbstenthauptung aber die Gerüste um die brüchige Institution werden auch diesen Vorstand halten. Dem Selbstwollenden geschieht kein Unrecht, sagten schon die alten Römer. Daher kein Mitleid mit den Funktionären, die sich bis zur Abrwackung aufopfern, um die Anthroposophie zur völligen Harmlosigkeit zu verdünnen? Das Leiden quälte allerdings schon den authentischen Ehrenfried Pfeiffer als der Doktor noch lebte.

Abschließend noch zwei Hinweise. Die Wissenschaft hält seit Neuem "natürliche" Kernschmelze für möglich. Zu dem Thema hat Kervran von der Universität Sorbonne vor Jahrzehnten maßgebliches erforscht.

Aus Kreisen, die eng mit der Maya-Kultur verbunden sind, werden die Tage vom 15.-17. August 2009 als außerordentlich weitreichend für die Menschheitsentwicklung benannt. Die oben ersichtliche planetare Konstellation ist unauffällig aber vielleicht sehen andere mehr!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2016 um 18:51 Uhr