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Schuldenlast

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Wir sind selber schuld!
Bei einer aktuellen pro-Kopf Staatsverschuldung Deutschlands von knapp 20.000€ kommt eine einfache Schätzung auf eine unfassbare Schuldenlast von über 100.000 Tera € für alle Staaten zusammen (für kühle Rechner 1 Tera = 1000 Billionen).
Was ist eigentlich das Problem, könnte man fragen. Die Weltgemeinschaft schultert doch diese Schuldenlast (noch). Tatsächlich ist die Höhe der Schulden völlig problemlos, Problem ist nur die Intransparenz, wer sich im Hintergrund als Krediteur verbirgt und zweitens, daß es keine Kontrollen über die Gewinne gibt. Wenn die Zinsen aus der Weltverschuldung wenigstens zu 50% zur Verbesserung der Lebensgrundlagen verwendet werden würden, wäre ein menschenwürdiges Leben für alle binnen weniger Jahre zu erreichen. Eine demokratische Kontrolle der Kreditgeber ist natürlich jenseits jeder Realität, aber ist der Versuch der Reduzierung der Schuldenlast ebenfalls ein barer Unsinn?

Überraschenderweise zeigt sich, daß bei der Kopplung zweier Utopien das Ergebnis nicht doppelt Null und nichtig ist, sondern die Kombination beider ergibt auf einmal eine neue Realität. Die Verbindung des zuletzt skizzierten Vollgeld-Konzepts mit dem Prinzip des "Bedingungslosen Grundeinkommens" sichert die problemlose Komplettfinanzierung des Grundeinkommens ohne zusätzliche Staatsverschuldung. Darüber würde dem Staat ein realer Überschuß von mehr als 100 Milliarden € jährlich gewährleistet, der zur kompletten Reduzierung der Staatsverschuldung innerhalb von 10 Jahren verwandt werden kann. Die Faktenlage (sie kann hier abgerufen werden) ist eindeutig, nun ist die Zeit reif zu handeln. Am besten sofort, zumindest bis zum Eintreten der "generierten" Weltkrise, von der Joe Biden im Herbst vor einem Jahr gemunkelt hat. Alle Anzeichen sprechen ja dafür, daß diesmal der "Schuß" aus der Pandemieecke kommt und daß Biden plus Chef nicht zu den (künstlich) infizierten gehören wird.

In diesem Zusammenhang sah man kürzlich zufriedene Gesichter der Länderinnenminister, die verkündeten, daß zwar nicht heute aber nach der Bundestagswahl die Voraussetzungen für die Gesetzesgrundlage zum Binneneinsatz der Bundeswehr geschaffen sein werden. Da kann einem der letzte Appetit vergehen! Andererseits könnte man sich freuen, daß es doch noch Bekennermut über okkulte Ziele der Politik unter der sorgenden Hand des Bundesinnenministers gibt.

Zwei Flugzeugtotalschäden in knapp einem halben Jahr wie sie konträrer im Verlauf nicht sein können. Einmal alle Passagiere lebend wie von verborgenen Engelsflügeln über dem Wasser getragen, dann am Pfingstmontag ein Bild ohne Bilder. Bei aller Trauer, die die hier zurück Gebliebenen tragen, ist es tröstlich zu wissen, daß höhere Notwendigkeiten, für die wir keine Einsicht haben, den Rückruf zu bedeutenderen Aufgaben in diesen Tagen womöglich erforderlich machten.

Zur Aktualität des Faustdramas hat sich ein "Geistesgenosse" offenbart, mit dem man wirklich nicht rechnen konnte. Anläßlich der Ordensverleihung an Putin in der Semperoper diesen Jahres erklärte der Russenchef mit sichtlichem Wohlbehagen, daß sein Land mit seiner Hilfe einen Faustfilm drehen lässt (Regie ausgerechnet der Regimekritiker Alexander Sokurow). In dem Interview nimmt er großmütig den Deutschen eine Tat ab, zu der sie selber nicht mehr die Kraft aufzubringen vermögen. Dies Zeichen klingt nach einem Appell.
Zu berichten ist, daß die Arbeit an FaustIII in diesen Wochen abgeschlossen werden kann. Die letzte Szene (von 23) bekommt gerade Versgestalt. Allen Liebhabern des Menschheitsrepräsentanten Faust und den Freunden langfristiger Termine sei schon jetzt ein Datum genannt für den ersten Schritt in die Öffentlichkeit. Für Sonntag, den 4. Oktober um 19 Uhr (Ort: voraussichtlich Literaturhaus Berlin in der Fasanenstraße) ist eine Einführung zum Thema sowie eine Darstellung von 2-3 Szenen geplant.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. April 2010 um 08:40 Uhr