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Home Hier irrte Steiner

Ätherkosmos

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Die Sehnsucht ist ein köstlicher Kompass.

Was ist hinter dem Horizont, nach dem wir brennen. Sehnsucht nach dem Unbekannten nur aus Neugier ist keine. Uns sehnt zum Beispiel nach der Rückseite der Medaille, deren Vorderseite wir selber sind. Dahin gelangt nur, wer über seine Grenzen geht.
Menschen sehnen sich nach einer Heimat, auch wenn sie sie nicht kennen. So gibt es welche, die sich nach ihrer Heimat, dem Kosmos verzehren. Viele bezeichen diese als Narren, das Gefühl ist aber kein Wahn, es ist echt. Es ist so wahrhaftig wie das Sehnen nach dem Licht. Selbst die Brights können dies nicht leugnen.

Über die Realitäten am ekliptischen Rand unseres Sonnensystems gibt es bisher noch keinen Streit. Die Gründe sind einfach. Das Thema ist astrologieverdächtig und nicht karrierefördernd. Dies ist ein erster Versuch, Verständnis für diese scheinbar fernen Räume zu entwickeln.

Es zeitigen kürzlich abgeschlossene eigene Forschungen erstaunliche Ergebnisse (siehe Bild). Die Region der Ekliptik ist hinsichtlich der Kräfteströme äußerst differenziert strukturiert. Aus 22 Regionen strömen erkennbar Ätherkräfte ins Innere unseres Sonnensystems, über 22 Ausscheidungstore strömt das Verbrauchte wieder ab. Dazwischen liegen Sperrzonen unterschiedlicher Größe. Auffalllend ist die komplett tote Zone des Skorpion. Nur an den Rändern tritt hier die kosmische Energie ein und aus.

Schon lange wurden Entsprechungen der 22 Karten des großen Arkana sowie die 22 Pfade des Sephirotbaums der Kabbala zum Tierkreis vermutet, jedoch fehlten exakte Beweise. Jetzt zeigt sich, wie präzise (und regelmäßig in 30 Grad) die 12 Abschnitte gegliedert sind. Systeme, die davon abweichen, sind nun zum Beweis ihrer Richtigkeit herausgefordert.

Als sich diese Struktur erstmalig abzuzeichnen begann, tauchte das entsprechende Bild eines 22 poligen Synchronmotors auf. Wahrscheinlich ist das Energieangebot vom Rande des Sonnensystems über lange Zeiten statisch. Im Innern wird der Energiezufluß geregelt durch den Lauf der Sonne und den der Planeten. Als "Ventile" entpuppten sich die Knoten, das heißt die Stellen der Ekliptik, an denen die Planeten auf ihrer Bahn um die Sonne die Ebene zwischen Sonne und Erde durchstoßen. Der nun erkannte Energiefluß sowie die Knoten aller Planeten nicht nur des Mondes, sowie die daraus abzuleitenden Geometrien und Rhythmen wird die Grundlage einer Astrosophie bilden, die die Brücke sein wird zwischen dem Mikrokosmos "Mensch" und dem Makrokosmos. Diese Wissenschaft wird dann den Namen christliche Astrologie zu Recht führen.

Jüngste Erkenntnis ist der Alten Feind.

Rudolf Steiner machte mit der Anthroposophie den Blick frei für das Verständnis des lebendigen Kosmos. Seine Lehre von den 12 Weltanschauungen und sein 12-Sinne-System ist entwickelt aus der Erkenntnis der Struktur des Tierkreises. Der jetzt erforschte Zusammenhang macht jedoch Korrekturen seiner Angaben erforderlich. Dies ist nur für eine im Dogma sklerotisierte Anthroposophie eine Zumutung. Für die Beweglichen (wie für Steiner) nun die Fakten:

  • Die Weltanschauung des Dynamismus aus dem Skorpion ist ohne Relevanz. Statt ihrer kommt eine der toten Zone völlig kohärente Weltanschauung in Betracht. Es ist die Weltanschauung des Skeptizismus.
  • Die Weltanschauung des Spiritualismus ist nicht im Steinbock verankert sondern im Löwen. Zu Goethe Affine wird das Herz höher schlagen.
  • Der Materialismus ist nicht im Krebs sondern im Steinbock lokalisiert. Der Sensualismus ist seiner Natur nach nun völlig eindeutig dem Krebs zuzuordnen.
  • In seiner Sinneslehre verband Steiner den Lebenssinn mit dem Skorpion. Im Skorpion (=tote Zone) konnte jedoch kein mit den 12 Sinnen in Bezug stehender Impuls verbunden werden. Damit reduzieren sich die 12 Sinne nach Steiner auf 11, die mit dem Tierkreis in Bezug gebracht werden können.
  • Der Ichsinn, zu dem Steiner hinsichtlich des Tierkreises widersprüchliche Angaben machte, lässt sich aus den Tierkreiskräften unzweifelhaft mit dem Löwen in Verbindung bringen.

Es gibt seitens des Autors jedoch keinen Zweifel an der Existenz eines bisher unbekannten 12. Sinnes. Die Vorweihnacht ist die gerechte Zeit, um diesen zu enthüllen. Dieser Sinn ist der Christussinn. Seine Heimat ist der gesamte Tierkreis mit Ausnahme des Skorpion.

Alles aber bleibt nutzlos und leer, wenn nicht beherzigt wird, daß alle Sinne rein gar nichts sind, wenn nicht der Christus-Liebes-Sinn mit Sitz im Herzen alle anderen von innen durchglüht!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Januar 2012 um 16:21 Uhr