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Revolutionen

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Gibt es ein Gegenteil zur Kauflaune? Ist die Festesstimmung der Gegenpol? Nun, da beides verrauscht sein dürfte, ist die Friedensstimmung, mit der uns der reichliche Schnee inspiriert, trefflich geeignet, über die Ursachen des kürzlich Wahrgenommenen nachzudenken.
Bestenfalls will die Kaufllaune andere beschenken. Ob Kaufgeschenke auch begeistern, zeigt sich spätestens, wenn sie im Gebrauch sind. Hat die Gabe den ganzen Menschen ergriffen, sieht man rote Bäckchen, wann immer das Geschenkte zur Hand genommen wird. Doch selbst die Wirkung 10 karätiger Diamanten soll verrauchen schneller als man denkt .

Festesstimmung ist nicht käuflich sondern kostenlos. Ist man in ihr, ist der Mensch wach, viel wacher als sonst. Ein jeder fühlt sich gesund und hat allen Mut gegenüber den Stürmen der Welt. Sie ist ziemlich schwer erhältlich, denn sie resultiert immer aus einer Inspiration. Dahinter steht ein inspirierender Geist, der gerufen sein will. Bei Festen sollte es der Veranlasser sein, der inspiriert. Das weiß jeder, der selber schon einer war. Keine Frage, welcher WALTER also das Weihnachtsfest inspiriert. Die Festesstimmung ist aber häufig heute dünne. Vielen ist Weihnachten zum Graus geworden, denn der billige Kaufrausch verhindert die Inspiration. Und im Lichterlärm verstummt das leise innere Wort.

Auch die Weihnachtsgeschichte birgt Rätsel. Ein Widerspruch besteht, ob die Geburt in einer Höhle oder im Stall der Herberge stattfand. Matthäus sagt, Jesus sei "zu" Bethlehem geboren. Lukas spricht, daß in Bethlehem keine Herberge Raum hatte. Wie geschah es wirklich, wenn beide recht haben sollen? Nun, die Lösung kann doch nur sein, daß die Höhle, in der Maria entband, vor den Toren Bethlehems lag. Dort hatte man sich vor Herodes gut verborgen. Sicher wurde Maria durch das, was in die Welt wollte, so bedrängt, daß sie gar keine Zeit mehr fand bis hinein nach Betlehem. Die Entbindung geschah nächtens in der Höhle (Donnerstag, den 28.12.1 v.Chr. gegen 23 Uhr), gut erreichbar für die Hirten auf dem Felde und erst ein, zwei Tage später kam die kleine Familie zur Einschreibung nach Bethlehem und suchte zu später Stunde nach einem freien Raum. Wer vermag zu entkräften, daß es sich beim harten Wirt um den noch jungen (reichen) Nikodemus handelte, der dreißig Jahre später immer noch Verständnisprobleme hatte mit dem, was um ihn herum geschah.

Auch über den Stern, der die drei Weisen aus Iran leitete, wurde und wird noch viel spekuliert. Schon Kepler glaubte in der großen Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahre 7 v. der Zeitrechnung die Konstellation gefunden zu haben, die die Magier nach Palästina führte. Ob diese Planetenstellung oder eine Supernova, aus den authentischen Evangelienberichten ergibt sich, daß dies alles nur spekulative Narretei. Äußere Erscheinungen am Himmel wären jedem sichtbar gewesen, Herodes hätte nur den Blick erheben müssen, um zu wissen, woher die vermeinliche "Gefahr" drohte. Es gab natürlich auch keinen sichtbaren Stern, der brav seine Wanderung am Himmel einstellte, nachdem das Ziel auf der Erde erreicht wurde. Da nur die drei Weisen den Stern gesehen haben, ist es völlig eindeutig, daß ihre Wahrnehmung außersinnlich war. Die Eingeweihten brauchten nur die Augen zu schließen, um zu erblicken, woher das Licht kam. Keiner konnte ihnen ihr Geheimnis entreißen, schon gar nicht der bald zum Sterben verlauste Herodes (der Ältere).
Von den Geistern Adams, Kains und Abraham erleuchtet, fanden die Magier DEN, der seitdem jedes Weihnachtfest inspiriert. Ihre wohlkalkulierten Geschenke von jeweils 33 Pfund leisteten einen bescheidenen Beitrag zur Sicherung der Jahre bis zur kommenden Weltenrevolution.

Heute werden wieder erste Zeichen einer "vorrevolutionären" Situation gesehen (Sloeterdijk). Aber "Alles, was die Menschen erhoffen von einer Erneuerung des sozialen Lebens, es wird nicht kommen von all den Diskussionen und von all den Institutionen, die sich auf Äußerlich, Sinnliches beziehen, es wird allein kommen können, wenn ein mächtiger Inspirationsgedanke durch die Menschheit geht."(Rudolf Steiner GA 223, S. 44).

Hinter dem Impuls der Beseitigung des Kruzifixes aus dem öffentlichen Raum steckt ein solch mächtiger Gedanke. Wenn es gelingt, das die Seelen verheerende Symbol des Todes, daß nur in den verborgensten Kammern der Geistesschulung gereiften Menschen gezeigt werden dürfte, aus der Öffentlichkeit zu entfernen und durch das Bild des Auferstandenen zu ersetzen, werden gewaltige Kräfte zu inspirieren beginnen. Sie allein vermögen dem europäischen Bewußtsein Vorrang zu verschaffen im globalen Dialog der Völker auch ohne wirtschaftliche Macht. Der Entscheid des Europäischen Gerichtshofs ist ein Hoffnungsstrahl und es ist ein weiterer Schritt zur Überwindung des dem Machterhalt dienenden Todesdenkens gelungen. Diejenigen, die den Kampf aufgenommen haben gegen die monströse Zurschaustellung des Todes, sind die wahren Vorbereiter einer ersehnten vorrevolutionären Situation.

Um eine andere Art Revolution handelt es sich auch bei der im letzten Jahr angesprochenen Problematik des Kippens der Erdachse. Man kann sich nur glücklich schätzen, hierzu einen Irrtum bekennen zu dürfen. Stand der Erkenntnis heute ist, daß der Prozeß, wenn er denn eintritt, nicht vor dem Jahr 2012 zu datieren ist. Dennoch bleibt das Phänomen erstaunlich präzise wahrnehmbar (siehe Diagramm der täglichen Messungen). Das erste Zeichen gab es Mitte August 2009. Der Anstieg der Maxima sowie die Periodizität kennzeichnen einen stetigen Prozeß. Wären nicht die gegenwärtigen extremen globalen Wetterlagen auf der Nord- und der Südhalbkugel, so könnte das Ganze als eine nicht kausal zuordenbare Impulskette gedeutet und ad acta gelegt werden. Vor dem Hintergrund einer möglichen Verschiebung der Erdachse (Drehung des Nordens in Richtung auf den Äquator) wird das enorme Wettergeschehen aber sehr plausibel. Eines Tages könnte die globale Wettersituation als einem jeden wahrnehmbares erstes Zeichen für den Prozeß im Hintergrund gesehen werden. Völlig klar, daß die "Spekulation" auf höherem Niveau weiter zu beobachten ist.

Die Durchmusterung der Abläufe des planetaren Kosmos auf bedenkliche Bedingungen im Jahre 2010 brachte keine Ergebnisse. Es scheint ein ruhiges Jahr zu werden ohne Dramatiken bis auf eine Merkwürdigkeit, die sich ausgerechnet für Karfreitag, den 2. April angekündigt hat. Es handelt sich um einen messerscharf gebündelten außergewöhnlichen starken Impuls aus der Gegend des Antares im Skorpion an diesem Tag. Das "Ding" hat sogar einen Namen. Es nennt sich Qersoxiel und will den hohen Turm in Dubai besuchen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Februar 2010 um 10:27 Uhr