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Home Ebbe und Flut

Quidquid latet apparebit

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In den Tagen mit Sonne und Merkur in größter Nähe zum Zentralgestirn Spica in der Jungfrau ist es an der Zeit, den Blick noch oben und in den Kosmos zu richten.
Dazu eine passende Nachricht: eine Gruppe christlicher Astronomen hält das heliozentrische Weltbild für falsch und das vorgaliläische von Tycho Brahe mit der Erde im Zentrum für zuverlässiger. Brahe hat Seinerzeit sicherlich eine sehr klares Modell der Planetenbewegungen entwickelt, die Diskussion darüber auch heute noch berechtigt. Ein "Spiegel"-Journalist gestattete sich hierzu folgenden bemerkenswerten Gedanken: "Ein Wissenschaftler muss immer wieder zweifeln, das Unmögliche denken, alles in Frage stellen. Nur dann kann er sich prüfen, ob er der Wahrheit auf der Spur bleibt - Irrwege sind dabei nicht ausgeschlossen. Und so gibt es immer wieder Forscher, die gegen den Mainstream schwimmen und Meinungen vertreten, für die sie von ihren Kollegen belächelt werden. Vielleicht aus gutem Grund - womöglich aber auch zu Unrecht ("Spiegel" vom 02.10.2010).

Eine belebende Diskussion des herrschenden heliozentrischen Weltbildes ist wahrlich zu begrüßen. Hat man doch heute immenses Faktenmaterial aus den Satellitenbeobachtungen und -bewegungen, das eine Falsifizierung des etablierten Modells erlaubte. Offensichtlich ist, ein System, wie das Heliozentrische, kann nicht stabil sein, da alle Planeten stets gleichsinnig um die Sonne bahnen und dabei mehr oder weniger koordiniert am gemeinsamen Schwerpunkt zerren. Zwar wird unterstellt, die Rückwirkung der kreisenden Planetenkinder seien für das Gesamtsystem bedeutungslos, da zu schwach, um die Sonne aus der Bahn zu bringen, aber diese Annahme widerspricht jeder Erfahrung. Jedes System mit unsymmetrisch wirkenden Kräften (alle Drehmomente von Sonne und den Planeten weisen ja einseitig in diesselbe Richtung) ist früher oder später instabil. Man stelle sich z.B. eine Welle mit Unwucht vor. Klar ist, egal wie lange diese unter Belastung dreht, irgendwann bricht sie. Bei langen astronomischen Zeiträumen wäre das Ganze schon längst gekippt. Dagegen sind schwingende Systeme, deren Drehmomente periodisch das Vorzeichen wechseln, selbststabilisierend und Störungen summieren sich im Verlaufe zu Null.

Eine Bahnkurve, die das leistet, ist nicht kreisförmig oder elliptisch, sondern lemniskatisch und es ist zu vermuten, daß die kosmischen Bewegungen auf solchen Spuren liegen. Für den Beobachter auf der Erde ist der Bewegungsverlauf "Lemniskate" nicht von einer kreisförmigen oder elliptischen zu unterscheiden. Erst ein Betrachter hoch im Norden in Nähe des Polarsterns hätte unmittelbar die Bahnbewegungen von Sonne und Planeten klar vor Augen. Nur, leider diesirdisch ist die Aussicht noch versperrt. Nun zeigt aber die Sonne im Jahreslauf ein Indiz für die Lemniskate. Betrachtet man jeden Tag zur gleichen Stunde am gleichen Ort die Position der Sonne, so zeichnet diese zum Erstaunen des Beobachters nicht eine gerade auf- und absteigende Linie sondern tatsächlich eine Lemniskate. Sorgfältige Forscher früherer Zeiten nutzten dieses Phänomen zur Konstruktion eines Sonnenkalenders, denn die Sonne wirft als Projektion einen exakten Schatten ihrer Bahn übers Jahr (siehe Sonnenkalender in Colmar). Der heutigen Astrophysik fehlen für dieses Phänomen einfach (noch) die Worte.

Ähnlich "ahnungslos" ist sich die Astrophysik gegenüber einem weiteren offenkundigen und zugleich elementaren Prozeß, der sich aus der Tagesrotation der Erde ergibt. Die Geschwindigkeit der Erde bei ihrer Bahn um die Sonne liegt im Mittel bei 108.000 km/h. Der Erdäquator rotiert mit einer Geschwindigkeit von circa 1666 km/h (entsprechend 40.000km/Tag). Jeder Punkt in mittleren Breitengraden wird nächtlich auf diese Zusatzgeschwindkeit beschleunigt und tagsüber wieder gebremst. Lediglich 6 Uhr morgens und abends ist die Oberfläche an diesem Punkt gleich der Geschwindigkeit auf der Erde um die Sonne. Die scheinbar konstante Bahngeschwindigkeit um die Sonne variiert am Erdumfang täglich um fast 4%. Eine Größenordnung, die Ingenieure oder gar Musiker nicht einfach vernachlässigen. Diese Oberschwingung (Bremsen auf der sonnenzugewandten Seite, Beschleunigung auf der Nachtseite) zeitigt natürlich Effekte. Ebbe und Flut ist das Offenbarste. Die lächerlich geringen Gravitationsdifferenzen, mit denen das herrschende Schulsystem die Gehirne unserer armen Schüler traktiert, sind für die Verursachung von Ebbe und Flut bedeutungslos. Doch die seit dem Mitte des 19. Jahrhundert bekannte Corioliskraft ist hier zu noch erwähnen, die bislang nur für Systeme mit konstanten Geschwindigkeiten gerechnet wurde. Sie hat weitreichende Bedeutung für die Strukturen unseres Planetensystems. Da bislang noch kein Forscher seinen Namen mit der Entdeckung dieser Realita verbunden hat, so sei noch der Hinweis gegeben, daß sich die Ringe des Saturns aus den gewaltigen Corioliskräften dort ableiten. Die beiderseits des Äquators divergierenden Fliehkräfte, die auf der Erde die Passatwinde bewegen, sind von ungeheuerer Scherkraft und führten bei der hohen Rotation (10 h) des Saturn vor Zeiten letztendlich zum Absprengen der oberen Saturnschichten bis auf die schmalen Reste der Ringe (1. faustische Vermutung). Noch heute dreht sich die Äquatorzone des Saturn schneller als die nördlichen und südlichen Breiten.

Hinter all diesen Vorgängen wird seit Newton eine Schwerkraft vermutet. Nach den Modellen der Astrophysik wirkt sie wie keine andere in mysteriöser Weise. Sie benötigt keine Zeit und erleidet keinen Energieverlust. Dies ist unbewiesener Glaubenssatz und ist damit zur Sorte blindesten Aberglaubens zu rechnen. Erhalten wird er durch die Macht der Potentaten in den Institutionen. Wahre Wissenschaft wird diese "Energie" weder als Welle oder noch als Korpuskel nachweisen. Das "Spiegel"- Zitat trifft daher auch hier zu. Also nichts wie auf den Müll der Geistesgeschichte mit dem Schwerkraftmodell, das Jahrhunderte genarrt hat. Es ist lediglich eine Ausgeburt einer willigen Mathematik. Natürlich stimmen die Rechnungen aber andere Modelle liefern die gleichen Ergebnisse ohne solch abstruse Randbedingungen. "Schwerkraft" ist das Resultat von Schatteneffekten der Körper in den eigenen Ätherfeldern. An den Orten der Materie (=schwere Körper) ist zugleich und unmittelbar ihre Form. Kräfte (hier saugender Natur) resultieren allein aus der Geometrie der jeweiligen Körper an den Orten, wo sie sind. Die Form ist zeitlos da und wirkt natürlich verlustfrei! Es ist wahrlich an der Zeit, der größten Schimäre der Wissenschaft endlich den Garaus zu machen. Auch die Antigravitation muss gleich mit über den Jordan. Und man bewahre die Technik vor dem Wahn der Forscher, die da glauben, Antigravitation mit entfesseltem Elektromagnetismus erreichen zu können. Selbstverständlich lassen sich Ätherfelder bearbeiten mit dem Ziel der Überwindung der Schwere. Das Mittel dazu ist aber überaus keusch und passend zur Sonne in der Jungfrau und (zum Glück) bislang von der Naturwissenschaft mißachtet. Es ist die Musik!

Zu guter Letzt muss noch der Obernarr der Zunft (Einstein) aus seinem Gravitationsfahrstuhl befreit werden. Seine Ideen resultieren aus dem völlig mißverstanden Michelsen-Morley Experiment, das noch heute widerspruchlos alle Wissensarchive "ziert" (siehe Wikipedia). Das Mißverständnis des bewegungslosen Äthers führte zum Dogma der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Einstein konstruierte aus dieser Forderung einen Raum, der sich zeitlos und verlustfrei unter der Fiktion der lichtgeschwinden Materie krümmt. Dem Wahnsinn des Modells kommt man auf die Spur, wenn man sich einen Billiardtisch vorstellt, auf dem alle Kugeln, unabhängig vom Anfangsimpuls mit stets gleicher Geschwindigkeit über den Tisch rollen. Mathematisch

Herr! wirf statt Manna doch lieber mehr Hirn vom Himmel und lass endlich das Verständnis reifen, daß der von Michelsen-Morley mißverstandene Äther wieder mit den aus ihm quellenden Körpern verbunden Dein All durchströmt. Im Überfeuer seiner fünf Freiheitsgrade wird dann die Brandfackel in die papiernen Phantasien der Wissenschaft geworfen, in deren Schein kommen die Verbrechen wider den Geist ans Licht und Dein lebender Ätherstrom verbrennt das Stroh des gekrümmten Raums und die Konstanz der Lichtgeschwindkeit zu ihrer wahren Realität, zu Nichts!kann man das rechnen (mit der Lorenztransformation), indem sich der Billiardtisch je nach Stoß nachgiebig unter den rollenden Kugeln verkrümmt. Die dreidimensionale verformte Bahnkurve (=gekrümmter Raum) ist dann eine Folge aus konstanter (Kugel=Licht)-Geschwindigkeit und den gemessenen Zeitdifferenzen. Aber der Raum ist doch gleich für alle! Wieso krümmt er sich nur für die schnelle Kugel, für die an gleicher Stelle befindliche langsame entgegengesetzt? Der ohnehin spekulative Raum krümmt sich dann gleichzeitig nach zwei Seiten? Seht Leute, solch Wahnsinn blieb selbst dem Einstein nicht verborgen und er benutzte seine überaus gelenkige Zunge, uns seine Meinung darüber und über uns zu geigen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2016 um 17:34 Uhr