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Jahreswechsel 2011

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Wieviel Freiheit braucht der Mensch!
Wohin geht die Reise, die Frage beschäftigt uns beim Aufgang eines Jahres. Führt das Leben sicher über die nächsten 365 Tage oder kommt der Untergang vor dem nächsten Jahresausklang. Unter den Reisenden, die einst ein Ticket für die Überfahrt auf der Titanic erwarben, wählten viele eine letzte Reise. Ihre Entscheidung mag frei gewesen sein, mit dem tödlichen Ausgang hatte ihre Wahl absolut nichts zu tun. Unfreiwillig gingen die Menschen zugrunde und nur die, die vor Antritt der Fahrt auch ein abruptes Ende für möglich hielten, trafen wirklich in Freiheit eine Entscheidung über ihr Geschick.

Konstellation am 3. April

Im ehrlichen Blick zurück werden die Konsequenzen der getroffenen Entscheidungen offenbar, egal ob sie Ergebnis eines freien Willens waren oder nicht. Oft schaudert es beim Blick in die Vergangenheit, denn in diesem Abgrund lauert der Freiheit Tod. Der brutalst nüchterne Blick auf die Ergebnisse des abgelegten Willens zeitigt zwei Reaktionen: Reue oder Triumph! Zu ändern ist nichts mehr an früheren Entscheidungen. Nur, vor diesem Hintergrund und nach vorne in die Zukunft findet sich alles Potential der geliebten Freiheit. Wo aber liegt die Grenze für den freien, selbstbestimmten Willen gegenüber der Nötigung durch die Bedingungen der Zeit und deren quälenden Forderungen nach Unterwerfung? Je mehr sich das Verständnis über die jeweils bestimmenden Bedingungen eines Ereignisses weitet, je größer ist der Freiheitsgrad der darin gefassten Entscheidung. Nur derjenige Passagier, der den Untergang der Titanic für möglich hielt und trotzdem sich dafür entschied, tat dies im freien Willen. Alle anderen, inklusive Kapitän oder Lotse nicht!

Das Erleben von Freiheitsimpulsen beseligt. In diesem Sinne wünscht man sich für das kommende Jahr möglichst viel Klarheit über alle Zusammenhänge, ganz besonders natürlich über die, die (noch) verborgen sind oder sogar absichtlich geheim gehalten werden. Prognosemittel haben Konjunktur. Doch nur der ewige Lauf der Sonne und die Bahnen der Planeten sind sicher. Sie enthüllen erkennbare Gesten für den Blick in die Zukunft. Der Gang der Sterne folgt Gesetzen, die bis in die Wetterprozesse objektivierbar sind. Tiefer dann auf Meeresniveau nur dem ringenden Geist und zu einer Zeit wie jetzt, die durch nahezu vollständige Ruhe im Kosmos gekennzeichnet ist. 
Zum Glück wird uns der Blick zu Sternen noch nicht verwehrt, auch wenn der Auftakt der Neujahrsansprache der Kanzlerin ("Lassen Sie mich ganz offen sein!") in Hinblick auf Kommendes wie eine Drohung klingt.

Doch auch dem nüchternen Verstand bietet sich eine zweifelsfreie Vorausschau. Zum Beispiel, daß die Suche nach Lösungen der Menschheit umsonst ist, wenn starrsinnig mit alten, unfruchtbaren Konzepten gewerkelt wird, die die eigentliche Ursache der gegenwärtigen Probleme sind. Der für Handel und Wandel zuständige listige Merkur sorgt während seiner 1. rückläufigen Periode in den Fischen von Ende März bis zum 23. April die obersten Räte aller Finanzgewaltigen für ungeheueren Druck. Wenn wieder nur neuer Schein(en) in die gigantischen Löcher geworfen wird, ist das endgültige Verschwinden aller gesammelten Wertlosigkeiten unvermeidbar. Sonderbar, das ausgerechnet an diesem Sonntag, dem kommenden 3. April, das Datum sich wiederholt, das vormals im Jahre 33 ein erster Urkarfreitag war. An diesem Tag hat sich Merkur (Wirtschaft) zu Jupiter (Macht und Einfluss) gesellt. Der ebenfalls rückläufige Saturn in exakter Opposition in der Jungfrau fixiert mit extremer Strenge Neumondkraft und Sonne an dieser überaus glitschigen Stelle in den Fischen. Ganz nah ebenfalls noch in den Fischen ist Mars mit Uranus in Konjunktion. Diese Konstellation hat das Potential, alles urplötzlich wie ein überdehnter Luftballon zum Zerreißen zu bringen. Vergegenwärtig man sich noch, daß der stets hellwache Höllenhund Pluto im dynamischen Schützen im präzisen Quadrat zu Jungfrau und Fische steht, so spricht astral alles dafür, daß unter dieser Dynamik alle Fesseln des Nichts (=Geld) reißen und dieses lästige Übel (endlich) in sich selber verschwindet. Damals, zwei Nächte nach dem Opfer auf Golgatha, folgte die Auferstehung. In unseren Tagen kann nach dem Sonntag vom 3. April am darauffolgenden Marstag das Schlachtfeld von jedermann im klärenden Jupiterlicht besichtigt werden. Ein Moment der Beseligung, wenn die Rückkehr des sich befreienden Bewußtseins der Menschheit zu den Grundbedingungen des Lebens für uns alle erkennbar wird. Venus, die Schöne, die sich im Wassermann zusammen mit Neptun aus allem zwar etwas pikiert doch geschickt heraushielt, beeilt sich nun in den darauf folgenden Wochen den Anschluß nicht zu verlieren, der ihr am 22. Mai beim Treffen mit Mars unter dem schelmischen Blick Merkurs im Widder gelingt. Es bedarf keiner prophetischen Gabe, um festzustellen, daß in der Folge der Preis des Goldes astronomische Größen annehmen wird. Dagegen klammern die rückwärtsgewandten Reste ehemaliger Regierungsgewalten an alten Strukturen und versuchen den Privatbesitz von Edelmetall schlichtweg unter Strafe zu stellen.

Exakt zwei Monate nach dem besagten Aprilsonntag um den 3. Juni scheinen kosmische Prozesse, die seit längerem im Verborgenen einen Wechsel aller Vorzeichen vorbereiteten, im Tageslicht bemerkbar zu werden. Ist dies der Fall, dann kündigen sich damit Ereignisse an, die Ende des Jahres 2012 ihren Abschluß finden werden (siehe dazu "Umschwung total").

Das Wetter hat uns vom Jahresanfang bis zu diesem Datum wenig Freude bereitet. Der Januar ist durchweg kalt mit viel Schnee und hatte nur um die Mitte eine kurze Erwärmung gebracht, Februar bringt ebenfalls bis zum Ende andauernde Niederschläge, Anfang März zwar ein paar hellere Tage, erst ab dem 27. März beginnt eine zögerliche Erwärmung und bis ins letzte Drittel des Aprils gibst es häufiges Aprilwetter mit viel Regen. Frosttage um den 10.-13. sind zu erwarten. Erst mit dem Beginn des Mai kommt wirklich Wärme auf, die um den 23. erstmalig kulminiert. Doch bleibt es auch diesjährig bei einem kurzen, intensiven Sommer wie in 2010. Die Wahrscheinlichkeit für Regen am Siebenschläfer ist äußest gering. Doch bald bringt ein früh abkühlender Sommer Ende September wieder viel Feuchtigkeit und verweist auf einen alsbaldigen Beginn weißer Tage bereits im Anfang des Novembers. So deuten alle Zeichen für einen Winter wie dieses Jahr. Erst ab Beginn 2013 ist ein Abflauen der dreijährigen Kälterperiode angesagt.

Das Werk des Todes ist die Vergangenheit, doch dieser kann überwunden werden, wie mit der Großen Tat am 3.4.33 bewiesen. Der sachgerechte Zugriff erfolgt jedoch aus der Zukunft und ist dem möglich, der nach Erweiterung eines wachen Bewußtseins strebt (siehe "wer ist der Gral"). Je weiter dann das Bewußtsein gespannt ist, je freier wird eines jeden Tat. Für die Freiheit des Willens gibt es nur eine Obergrenze, die liegt paradoxerweise in der Abgabe des Selbstwillens an "Dein Wille geschehe". Denn Dieser ist es, für den alles zu aller Zeit durchsichtig ist. Sein Bewußtsein ist größer als alles und geht über Raum und Zeit. Die Entscheidung für diesen Willen ist der alleinige Weg in die absolute Freiheit für einen jeden von uns!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 11:09 Uhr