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Zeitbombe VII

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verschaukeltPseudo –Kassandra’s „Neujahrsansprache“, auf der Schwelle des apokalyptisch-vielbeschworenen 2012...Als Erstes sendet Euch Pseudo-Kassandra die denkbar besten Grüße&Wünsche und einen kräftigen Ausruf „Kraft zum Tragen liebe Leute“ für das Neujahr 2012!

Naturgemäß ist Pseudo-Kassandra dem Zweckoptimismus angelsächsischer Prägung gegenüber zutiefst misstrauisch und die Entwicklungen des Jahres 2011 haben vollkommen dazu beigetragen, weiterhin diese Position zu verstärken. Wenn man etwas zu Ende denkt, kommt man nicht umhin es einzusehen, dass absolut nichts dazu berechtigt, andere Hoffnungen und Optimismen zu hegen, wo doch die Einstellungen und Denkweisen, die diese sog. Eurokrise, Europakrise, Rezessionsangst durch globale Wirtschaftskrise, etc. hervorgebracht haben, sich mitnichten verwandelt, ja verbessert haben, sogar nicht einmal richtig und wirklichkeitsnah verstanden wurden... Zugegeben, wieder Variationen auf bereits früher angesprochenen Themen, jedoch bilanzgemäß...! Die hohe Politik malt ein ernstes Bild, voller „Herausforderungen“ die jedoch auch mit „Zuversicht“ angegangen werden sollten. Keine Frage, absolut wünschenswert,... jedoch illusorisch. Der Gang der Entwicklungen ist durch Erzmaterialismus eigenen Dynamiken unterworfen und die Menschheit scheint von einem Tag auf den anderen nur zuzuschauen, was für eine Schreckensmeldung die Medien neu kundgeben. Man hört in denselben sogar die alles andere als zuversichtliche Beschwörung, man wünsche sich so schnell wie möglich das „heillose Jahr 2011“ der Vergangenheit angehörig...Nicht eben optimistisch! Es stellt sich nun die Frage die einem „Neuanfang“ (wie jedes Neujahr in sich birgt) sich geziemt, ob es überhaupt denkbar wäre, dass das Jahr 2012 anders wird, was das auch heißen mag...?! Kann aus dem Saatgut des Gewordenen die Ernte des Neuen werden?

Liebe Leidensgenossen, mit den vorhandenen und bis jetzt angesetzten Mitteln, bestimmt nicht! Die Zeitbombe bleibt weiterhin wegen diesen Gegebenheiten in ihrer Grundstimmung scharf.

Was soll nun die krisengeschüttete Europäische Kulturwelt tun und lassen, damit sich etwas positiv und nachhaltig verwandeln kann? Wirtschaftliche und fiskale Regelwerke hervorzaubern, die ein goldenes Zeitalter aus dem Hut holen könnten? Illusorisch, denn diesbezüglich ist alles soweit global verflochten, dass eine nur europäische Anstrengung der Tropfen auf dem heißen Stein bleibt. Der Mensch sollte aufwachen und sein Leben, über dessen Sinn und Unsinn zu Ende reflektieren und sich fragen, ob er selber nicht auf das falsche Pferd gesetzt hat!?

Früher war jeder „seines Glückes Schmid“, weil er auf sein bisschen Land durch sein Ringen seinem Leben Nahrung, Sinn (je nach Bewusstseinsstufe) und Ziel gegeben hat. Sehr mit der Natur verbunden und daher dem Kosmos seelisch näher...(Etwas vereinfacht).

Heute glaubt jeder, ohne eine Verdienstquelle, egal was er dabei tut, kann er nicht leben. Das stimmt, weil es so geworden ist (besser, „geworden wurde“...!) Sehr mit der Maschine verbunden und daher dem Kosmos seelisch ganz abhanden gekommen...(Auch etwas vereinfacht).

Pseudo-Kassandra behauptet, hier liegt des Pudels Kern. Weg von der spirituellen Verbindung mit dem Kosmos und seinen Kräften, kann der Mensch nur solchen Erfahrungen entgegen leben, die ihn irgendwann der psychischen und letztendlich auch physischen Auflösung überantworten. Das lebenswichtige Gleichgewicht zwischen Geist und Materie ist heute nicht mehr gegeben, weil der Geist in der heutigen allgemeinen Wahrnehmung (fast) nur noch eine sinnentleerte Sprachfloskel geworden ist.

Nichts wird ohne eine bewusste Ergreifung spiritueller Erkenntnissen und Gedanken in der sozial-gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Menschheit sich ändern, wenn jeder für sich in seiner Persönlichkeit nicht wach wird, dem Zufall, der Politik, den Märkten seine Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit weiterhin preisgibt, indem er als sein einziges Ziel und Erfüllung seiner Existenz den Konsum und die illusorische Endlosspirale wirtschaftlichen Wachstums ansehen will! Alle Krisen und Zerstörungen weisen darauf hin und eine Ablehnung dieser Erkenntnis macht die Realität nicht weniger real.

Deren Tatsächlichkeit erleben wir tagtäglich. Viele kluge Köpfe sagen: so kann es nicht weitergehen...! Wie denn sonst, wenn immer die gleichen Fehler gemacht werden? Wo sind denn Moral, Ethos und Selbsterkenntnis, in einer Welt wo man tagtäglich die eigenen Ziele und Erkenntnisse dem Finanzmarkt opfern muss, damit dieser wieder „Vertrauen“ in einer Menschheit schöpft die ohnehin die letzten zwei Jahrzehnte weitestgehend zweckgesteuert so ziemlich alle Kompromisse gemacht hat, die früher unter dem Begriff „Unanständigkeit“ gefasst wurden???...Erkennet bitte Euch selbst, das was Ihr wollt und ob das einen spirituellen Wert hat! Nur dann können wir alle die Hoffnung auf ein besseres 2012 hegen...!

Eure Pseudo-Kassandra

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Januar 2012 um 17:02 Uhr