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Home Angst vor Zukunft?

Zukunftsangst?

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Die das Sagen haben, haben nichts zu sagen und die was zu sagen hätten, haben das Sagen nicht zu haben. So simpel sind die Grundbedingungen allfälliger gesellschaftlicher Entwicklungen. Aber was ist der Grund, daß die Machthabenden nie wirklich was sagen? Nun, die causa ist simpel. Ihre Taten - zumeist nennen sie es ja "kämpfen" - sind geschuldet den Abmachungen, die hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Diese müssen, so glauben die Aushecker, geheim gehalten werden, damit das Gewollte nicht durch Niedertracht anderer verhindert wird. Bloß keine schlafende Hunde wecken und der Zweck heiligt die Mittel (siehe das Leitmotto der Jesuiten und Leviten) ist die Devise. Wer die "Verabredungen" öffentlich macht, ist der Ver-Räter und gehört bestraft (siehe Assange). Alle diskreten Verabredungen sind daher im eigentlichsten Sinne Verschwörungen und es ist eine glänzende List des Satans, alle, die sich bemühen Licht ins Dunkle zu bringen als wahnhafte Verschwörungstheoretiker abzuteufeln. Das ändert nichts an der Tatsache, daß das Weltgeschehen eine Ausgeburt von Verschwörungen ist und die Geschichte ist nur eine Geschichte.

Die Verschwörung ist für den Zweck das beste Mittel und die sich verschwören eint eine allen gemeinsame Geisteshaltung. Es ist eine psychotische Angst vor der Zukunft. Ein typisches Beispiel für diese pathologische Erscheinung sind die jeweiligen Ämter für Verfassungsschutz. Keine lebendige Verfassung bedarf wirklich eines Schutzes, es sei denn, um sie gegen die herrschende Verschwörer selber zu schützen. Gerade diese sind aber die Herren der Dienste.

Die besagte Furcht vor der Zukunft wird verständlich, wenn man die Ichorganisation eines Menschen als Zeitgestalt vor Augen hat. Kosmisch gesehen sind Körper, Äther- und Astralleib stets synchron mit dem Zeitenstrom, der sich im Augenblick manifestiert. Das "Ich" als reines Zeitenwesen ist jedoch nicht an den Moment der Gegenwart gebunden. Die Vermögen "Erinnerung" und "Ahnung" sind jedem zueigen, es sei denn man ist dank seiner Medizinen bereits im Geistesdunkel der Demenz versunken. Bei den meisten Menschen oszilliert das "Ich" nur wenig um die Gegenwart. Hier sind die Kräfte zwischen Mikro- und Makrokosmos in Bezug auf das Ich in gleicher Phase. Jedoch gibt es eine erhebliche Zahl von Menschen, deren Ich nicht im Takt mit der Gegenwart ist. Es ist durchaus eine Größenordnung von 2-3% der Menschen, die sich mit ihrem "Ich" zeitlebens in der Zukunft befinden. Von diesem Zeitpunkt in der Zukunft dirigiert das Ich seinen Lebenszusammenhang. Andere, zu denen auffallend häufig die Machthaber gehören, sind mit ihrem Ich fest in einem Moment der Vergangenheit verankert. Der zeitliche Abstand, den das Ich zwischen Gegenwart und Zukunft, bzw. Vergangenheit einhält, wurde hier bereits früher dokumentiert und als positiver oder negativer Schlupf gegenüber der Gegenwart bezeichnet.

Nun hat unbestreitbar alles Keimende, Lebendige und neu Entstehende seinen Kraftquellpunkt in der Zukunft. Es ist das Kennzeichen der Dynamik des Lebens, daß dieser Punkt im Potentiellen liegt und daher nur in der Zukunft liegen kann. Alles Tote hat sein Reich in der Vergangenheit. Wer braucht dafür noch den Beweis? "Alles, was entsteht, ist wert, daß es auch untergeht", sagt sogar der listige Mephisto dem Faust. Das Vergangene ist unveränderbar, nur die Zukunft macht alles möglich. Aber das Vergangene ertrage das Künftige, so nach Rudolf Steiner!

Im Zeitenstrom drehen sich zwei kardinale Sphären, das Rad der Zukunft (rechtsherum = Ying) und entgegengesetzt das Rad der Vergangenheit linksherum (=Yang). Beide berühren sich oder durchdringen sich sogar, wie der rechts sichtbare Raumfisch von einer einsichtigen Künstlerin verdeutlicht. Dort an der Berührungs- oder Schnittstelle entsteht der Raum für die Ewigkeit des Augenblicks, der Schauplatz aller Erscheinungen.

Dieses Zeitenkarussell ist die grundlegende kosmische Technik aller Lebensprozesse. Das Potential der Zukunftskräfte benötigt die Schwere der Vergangenheit als Widerstand, um sich an ihr zu entfalten.

Nur, diese Prozesse können wie alles Lebendige auch erkranken und ihr Gleichgewicht verlieren. Nimmt das Zukunftspotential ein Übermaß wird das Geschehen fiebrig. Gesellschaften tendieren zu Umsturz und Revolution. Nehmen die Regeln der Vergangenheit überhand, geraten die Lebenszusammenhänge in schwerste sklerotische Krisen. Die gegenwärtige nicht zu bewältigende Finanzkrise ist verursacht durch die Übermacht der Vergangenheitskräfte über die entgegenströmenden Zukunftsimpulse. Sie wird betrieben von der verschworenen Gemeinschaft derjenigen, die allein die Angst vor der Zukunft eint. Das gemeinsame Kennzeichen von diesen ist , daß sich deren Ich mehr oder weniger weit in den Fesseln der Vergangenheit verstrickt hat. Diese "Iche" führen einen beharrlichen Kampf gegen die Macht der sich entwickeln wollenden Zukunftskräfte. Die große Masse ist der Schwarm. Diesem Intelligenz zu unterstellen ist natürlich methodischer Schwachsinn.

Gegenwärtig befindet sich die Menschheit in einer Endphase des Kampfes der vereinigten Todeskräfte aus der Vergangenheit. Der Sklerotismus steht vor dem "Endsieg" über die Zukunftskräfte. Die innovativen Kräfte sind aller Möglichkeiten beraubt, ihre kurz bevorstehende drohende Versklavung noch zu verhindern. Wir stehen unmittelbar vor dem Zeitpunkt, daß allein ein Kraftakt der Natur zusammen mit dem Kosmos das Erdensteuer der Menschheit wieder auf Zukunft richtet. Diese GROßE REVOLUTION steht uns zu unserer aller Erleichterung nun bevor.

Nachsatz

Nun konnten bereits früher eine Reihe von Persönlichkeiten unter dem obigen psychologischen Forschungsaspekt untersucht werden.

Schlupf gegenüber Gegenwart
Person Zukunft /Tage Person

Vergangenheit/Tage

Jungfrau Maria 273 Stalin 186
Johannes Valentinus Andreae 189 Prince William Mountb. 187
Goethe 176 Church-Ill 155
Mozart 165 Judas, der 12. Jünger
152
Johannes, der Lieblingsjünger 160 Barack Obama 137
Swedenborg 155 Helmut Kohl 133
Wolfgang Pauli 138 Berlusconi
121
Gorbatschow 115 Adolf Hitler 94
Rudolf Steiner 101 Angela Merkel 81
J.F. Kennedy 63 Adenauer 64

Es hat sich in der Fülle der untersuchten Fälle gezeigt, dass es Obergrenzen für den Schlupf gibt. Das Maximum des jeweiligen zeitlichen Abstandes beträgt sechs Monate nach beiden Seiten. Über sechs Monate ist noch keine Seele während ihrer Erdenzeit in die Zukunft geschlüpft oder hat sich in der Vergangenheit versenkt. Einzige Ausnahme ist Maria, die Jungfrau, deren Ich sich überraschenderweise 273 Tage dauerhaft in der Zukunft befand. Ein Zeitraum, der dem üblichen Zeitbedarf einer idealen Schwangerschaft von 273 Tagen entspricht.

Noch ein Hinweis an alle, die sich astrologisch betätigen. Der lebendige Zusammenhang zwischen Mensch und Kosmos ist weitaus komplizierter. Zur gesicherten Erkenntnis der Verbindung Mensch-Kosmos ist ein einziges Horoskop auf keinen Fall ausreichend. Es bedarf zur sicheren Analyse des kosmischen Wirkzusammenhänge zweier Horoskope: eines für die Körperlichkeit mit den Daten der Geburt und eines zweiten mit dem Zeitpunkt der jeweiligen „Ichgeburt“. Es ist die Aufgabe des geschulten Astrologen, den zweiten Zeitpunkt für jeden Menschen individuell zu ermitteln.

Viel Glück!