Tiny-Mundo

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Zeitparadoxe im Leben Jesu

Zeitparadoxe im Leben Jesu

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

Die widerspruchsfreie Zuordnung von Hinweisen zu spezifischen Sternkonstellationen im Werke Jakob Lorbers über das reale astronomische Geschehen in jener Zeit ermöglicht eine exakte Datierung des in den Evangelien berichteten Geschehens. Hiermit ist ein unwiderlegbarer Existenzbeweis gelungen, der jede Infragestellung des Leben Jesu als schiere Spekulation entlarvt. Die genaue Kenntnis der Abfolge der Taten Jesu ist der Prüfstein für alle christologischen Überlegungen. Auf dieser Grundlage entpuppen sich jede Menge Theorien als luftige Hirngespinste oder lassen ihren Charakter erkennen als Werkzeuge übelster Manipulation (zum Beispiel die absolut widersinnige Etablierung seiner Taufe durch den Katholizismus in den Wintermonat Januar).

Die Übereinstimmung mit den astronomischen Realitäten, sowie die kalendermäßig exakte Zurordnung zu den Wochentagen des jüdischen und gregorianischen Kalender sakrifizieren die Berichte Jakob Lorbers zu einem einzig wahren und legitimen Tagebuch des Jesus Christus selber. Dieses beschreibt über 6000 Seiten Seine Taten von Tag zu Tag als eine exakteste Biographie. Eine widerspruchsfreie Chronologie der Evangelienberichte ist schließlich das Ergebnis, die sich jedem erschließt, der das Werk Lorbers zur Kenntnis nimmt.

Dennoch bleiben fundamentale Rätsel, die sich niemals auf der Basis eines linearen Zeitverständnisses heutiger Zeit lösen lassen, denn zwischen Himmel und Erde ist mehr möglich als der Verstand erlaubt, vor allem dann, wenn der Himmel selber auf die Erde gekommen ist. Während Seiner Lebenszeit und bereits davor kommt es zu paradoxen Ereignissen, die sich dem Verständnis einer linearen Zeitvorstellung entziehen müssen, da sie tatsächlich nicht in einer Zeit stattfanden, sondern in zeitlichen Paralellwelten, die sich damals durchdrangen und deren jeweiliges Geschehen von geeigneten Menschen als gleichzeitig erlebt werden konnte.
Die Lösung dieser Rätsel hat man, gewinnt man Verständnis dafür, daß in jenen Zeiten solche Zeitparadoxien reale Gegenwart waren, die später nach Überwindung der Gnosis eine lineare Chronologie unmöglich machten. Wahrscheinlich wurden daher chronologische Elemente aus den Evangelien bewußt entfernt.
Die Lösung des Großen Rätsels erfordert die Bereitschaft zu großzügigen Denken hinsichtlich der Naturgesetze. Darin sind Naturforscher durchaus gewohnt. Haben sie schon den Raum gekrümmt, warum nicht auch die Zeit!
Die Divergenzen lösen sich auf, fasst man den Gedanken einer zeitlichen Faltung des Raumes, eines kurzfristigen Prayalas, in der alles Leben für einen Zeitraum von 7 Jahren aus dem "üblichen" Geschehen herausgehoben wurde. Das Märchen "Dornröschen" (auch die anderen Geschichten, in denen Menschen aus der Zeit fallen und nach 100 Jahren wieder eintreten in unser Raum-Zeit-Kontinuum) gibt den Schlüssel. Dort sind es 100 Jahre, innerhalb derer alles Leben im Schlosse erstarb. Dann kam außen wieder ins Innere. Die Menschen waren in dem Zeitraum im Koma/Schlaf und sind nicht wie alles anderer Leben auch gealtert. Nur am Himmel fanden die gewohnten Bewegungen statt. Als man erwachte, war der Himmel nahezu in den Positionen wie zum Zeitpunkt des Einschlafens. Auch eine Zeitbeschleunigung nur für die Jünger und Menschen um Christus in Seinen irdischen Jahren ist denkbar. Während das übrige Leben seinen gewohnten Gang ging, waren alle die um Christus in einer herausgehobenen Seinssphäre.
Der erste Zeitpunkt der Faltung kann in der Zeit vor der Zeitenwende gelegen haben. Es kann auch in Teilschritten erfolgt sein. Jedenfalls ist dem Schöpfer bei seiner 2. Schöpfung alle Freiheit gewesen, um die Naturgesetze außer Kraft zu setzen.
Christus hat bei Seinem Eintritt eine Zeitblase gesondert vom übrigen Zeitenstrom geschaffen. Ähnliches kennen wir von der Gralsburg. "Zum Raume wird die Zeit" antwortet Gurnemanz auf die Bemerkung Parzivals "Ich schreite kaum und wähne mich schon weit".

In dem skizzierten Paralleluniversum hatten alle ungehinderten Zutritt, die Ihn suchten oder die ER suchte, weil sie reif waren dazu. In dieser Zeitblase lief die Zeit schneller ab, während "außen" die Zeit normal weiterlief. Dieser Zeitenraum wurde in der Zeit Seines nicht äußerlichen Schaffens vorbereitet, als ER schwieg (in Seinen Jugendjahren von 12-29). Am Ende musste die Zeitblase wieder mit dem normalen Raum-Zeit-Kontinuum verbunden werden. Es gab nur einen kleinen Sprung während der Auferstehung zwischen Mond und Sonne, von dem mancherorts berichtet wird.
ER - der Menschensohn - ist der Gral selber und der Mensch, der den Sohn in sich erweckt ebenso. Während Seiner drei Jahre war die Gralsburg real und sichtbar auf der Erde. Und auch danach noch, wie es die Pistis Sophia mit 12 Jahre angibt. Sie war der Raum, zu dem die Jünger Zugang hatten, Er selber aber sich bereits sich zeitlich wieder von der Erde entfernt hatte.

Wenn jemand die Aufgabe unternimmt, die damaligen Konstellationen astrologisch auf der Grundlage der hier gegebenen Daten zu untersuchen, ist gut beraten, wenn berücksichtigt wird, daß Seine Taten vor dem Hintergrund der Vorbereitung der künftigen Jupiterverkörperung der Erde zu sehen sind. 
ER selbst sagt, daß in der 3 und der 7 die Geheimnisse der Horoskope verborgen sind. Der Zugang dazu liegt im Mysterium des Schlupfs des Ich gegenüber seiner Leiblichkeit. Auf diesen Zusammenhang ist hier vielfach hingewiesen worden.
Die Zeitdauer Seines Wirkens wird zumeist mit drei Jahren angeben. Unter dem Aspekt der Zeitparadoxie ist dieses durchaus fraglich. Je nach Standpunkt können es zwei oder drei Jahre. So wird in GEJIX/K39 von Jakobus berichtet, daß sie zu diesem Zeitpunkt bereits gute zwei Jahre zusammen sind, um Taten zu tun. Wenige Kapitel vorher wird das Wort "dritthalb" benutzt, daß als drei halbe Jahre wie auch 2 und ein halbes verstanden werden kann. Sicher kann im Spirituellen das Jahr 30 bereits als ein Jahr betrachtet werden, indem ER mit den Jüngern engeren Kontakt hatte. Andereseits heißt es ausdrücklich, daß ER nach Seinem 30. Geburtstag mit den Taten begann (zu Golgatha wäre Er dann im 33. Lebensjahr und hat Seinen irdischen 32. Geburtstag im Winter gehabt).

In der Außenwelt erscheint die Zeit des Christus als 3 Jahre. Wiederholt weisen die Zeitzeugen, die im Werke Lorbers auftreten, darauf hin (z.B. GEJIX/K51 der Wirt). Die Zeugen waren aber regelmäßig nicht in der Gralsphäre sondern außerhalb und geben dieses auch an, daß sie nur vom Hörensagen informiert sind. Also das Merkmal für Außenstehende ist der Beginn der Christustaten im Jahre 30. Er ist dem Außenschein nach im 30. Lebensjahr im Jahre 30 bereits vorbereitend wahrnehmbar. Auch ist die Zeit Seines 40-tägigen Aufenthalts keineswegs nach der Taufe sondern von der Taufe anzusetzen.
Seine Wundertaten erlauben durch den gefundenen astronomischen Schlüssel einen völlig neuen Verständnisschimmer. Sie waren in der Geistigen Welt längts fertig getan, wenn sie sich dann plötzlich auf Erden in der damals offenbaren Gralssphäre realisierten. Die geeignete Weltanschauung dafür ist der sich in heutiger Zeit vorbereitende und die gegenwärtig herrschende dogmatische Agnosis dann überwindende transzendente Realismus!


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. September 2017 um 09:43 Uhr