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Home Gravitation und Mysterium Zeit

prima causa

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WARUM BIN ICH

Hat die uralte Frage nach der "prima causa" für irgend jemand noch eine Relevanz? Nun, zumindest die Urknallforscher, denkerisch im Aus seit dem selbstgewollten Totalverlust des Äthers, können von der Suche nach der ersten Ursache nicht lassen, aus der heraus sich die Gültigkeit ihres prunkvollen mathematischen Ersatzgebäudes ableiten soll. Reichlich bestückt mit gekrümmten Räumen, relativer Zeit, gravitierende Strings und Quarks, ist die Illusion perfekt und heraus findet sowieso niemand mehr, der sich unter jugendlichem Forschungstrieb einst auf diesen hochdotierten Betrieb einließ und sich freiwillig hat engagieren lassen.

Hat die Frage - außer für jene gerade genannten - für den Rest der Welt irgend eine Bedeutung oder ist diese philosophische Herausforderung selbst bei den letzten Selbstdenkern gegenwärtig gänzlich aus der Zeit gefallen?

Nun, eine schlichteste Frage führt ohne technische Voraussetzungen in die innerste Logik jeder Weltbetrachtung und man wird es kaum glauben, ermöglicht ein Verständnis des Urknalls der Psyche. Eine Spontaneinweihung in die Mysterienwelt der prima causa ist durchaus nicht auszuschließen. Lediglich eine ehrliche Frage in einer ruhigen Minute gestellt und eine gewisse Hartnäckigkeit auf eine Antwort aus den eigenen Seelengründen zu bestehen, ist dazu erforderlich! Die Frage, um die es geht, muss jeder verstehen, der noch einigermaßen bei Sinnen ist, sie lautet schlicht

WARUM BIN ICH?

Oh, Du glückliches Sonnenkind, danke deinem Schöpfer, daß Dir sogleich eine Antwort kam. Dir bleibt das Weiterlesen erspart! Uns aber, ungesegneten Geistes und ohne diese blitzesschnelle Erkenntniskraft, bleibt nur die trübe Aussicht auf einen steinigen Weg nach dem Ursprung unseres Gewordenseins.

Die Frage: "wo bin ich" scheint dagegen leichter!

Danke für Eure Antwort und schnelle Reaktion mit einem deutlich zu hörenden HIER! Aber wo ist nur HIER, wenn es aus hundert Mündern zeitgleich tönt. Im Raum kann es nicht sein, da es noch keinem gelang, an der Stelle eines anderen mit diesem zugleich zu sein. Außerdem verbietet es die Physik. Da wo ein Körper ist, kann ein zweiter nicht sein. Dennoch, das laut vernehmliche "HIER" war real und hat zumindest die Eigenschaft, es ist im JETZT!

Lasset uns innehalten nach diesem ersten Schritt: Unbestreitbar ist das ICH BIN nicht im Raum sondern in der Zeit: ICH ist hier, nur im Jetzt. Jede Gans kennt das als die Gegenwart. Ist ICH BIN aber auch in der dunklen Vergangenheit oder gar in der nicht minder verhüllten Zukunft? Schnell erliegt man hier der Spekulation, sicher ist nur, ICH hat seinen Seinsquell nicht in der Vergangenheit, das lehrt uns jeder jüngste Tag, an dem wir nochmals im Lichte der östlichen Sonne erwachen dürfen. ICH ist im Augenblick da, wenn wir die Augen aufmachen, von Ahnungen genährt und auch von Sorgen erfüllt. Man macht sich Sorgen um die Zukunft, heißt es, dabei ist das die größte Narretei, denn Sorgen sind ausschließlich gegründet im Vergangenen. Alles Besorgen hat nur das Ziel, daß alles bleibt, was gestern war. Das aber ist mit der Zeit abgeschieden und hat nicht den geringsten Anteil an der Zukunft mehr. Also bleibt nur übrig, die prima causa ICH BIN ist aus der Zukunft und wirkt JETZT! Dies hat ICH BIN gemeinsam mit allen Samenkräften, ja sogar mit den Zeugungsaktivitäten, durch die Zukunftsmächtigkeit fassbar in die Erscheinung tritt. Der Nachweis der direktesten Beziehung zwischen ICH BIN und der Zeugung muss doch nicht extra erbracht werden, oder?

Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit sind die drei Zeiterscheinungen, aber von was? Zukunft wird immer sein für alles Werden, genauso wie die Vergangenheit bedingungslos alles Gewordene enthält. Nur der Augenblick scheint vergänglich, aber dies, das ist doch merkwürdig, auf ewig!

Kürzlich konnte meinerseits eine Untersuchung abgeschlossen werden über die Qualitäten der Zeitbegriffe. Das Ergebnis wird hier zur Diskussion gestellt. Zukunft ist eindeutig positiv im Sinne des Dynamismus (plus wie der Elektriker unter uns sagt), Vergangenheit ist negativ (minus). Ist doch logisch, daß der elektrische Strom nach Vereinbarung der alten Weisen der Physik von plus nach minus fließt. Die Gegenwart ist ein rechtsdrehender Wirbel, Resultat des Saugcharakters der Zukunft. Auch diese "Notwendigkeit" der Realita der Welt kann jeder unmittelbar aus dem Grundbuch der Physik entnehmen. Eine gerichtete Strömung von was auch immer, Energie oder Materie in einem System mit einer beliebigen Zahl von Freiheitsgraden (das ist doch wohl die Zukunft) ist nur durch saugende Kräfte dynamisch stabil. Natürlich gehört auch die Entropiegesetze in diesen Zusammenhang.

Licht und das Reich der Zukunft ist vom Arm der Vergangenheit durch einen unüberwindbaren metaphysischen Abgrund getrennt. Dieser Abgrund heißt Gegenwart und darin befindlich alles, was erscheint. Imponderables wie Licht, Wärme und Gedanken und Ponderables wie die Materie. Und alles das ist an jedem Ort des Universums, egal wie viele Milliarden von Lichtjahren von dieser Erde entfernt gleichzeitig da! Diese fundamentale Bedingung, daß das gesamte offenbare Universum zugleich ist und nicht irgend ein Teil irgendwo früher oder später, ist die Grundbedingung eines jeden Atom des Alls und wird das Hauptaxiom einer künftigen Physik im Zeichen des Grals sein. Aus diesem 1. Axiom der Zeit folgert unmittelbar, daß das Universum eine Innenwelt ist. Außenwelt ist sie nur für uns, deren Bewußtsein (noch) beschränkt ist.

Das Halten der Mitte in der Gegenwart zwischen Zukunft und Vergangenheit ist, wie sich leicht denken lässt, kein starrer Zustand, sondern es verbirgt sich dahinter ein Schwingungsprozess. Jedes Atom schwingt gemäß seiner Kernzahl mehr oder weniger schnell um den Überscheidungsbereich Gegenwart zwischen Zukunft und Vergangenheit hin und her. Je höher die Schwingung, desto "leichter" das Atomgewicht. Die Masse eines Elementes entscheidet wie stark die Atome zwischen Vergangenheit und Zukunft schwingen. Je schwerer desto mehr ist der Stoff in der Vergangenheit. Das ist die Regel. Diese Einsicht öffnet ein völlig neues Verständnis für das Wesen der Gravitation. Gravitation ist von der Dimension m/sec^2. Hier zeigt sich unmittelbar die direkte Beziehung von Gravitation zur Zeit. Gravitation ist ein "Nebenprodukt" der Summe der Verfallsprozesse von Materie aus der Zukunft in die Vergangenheit. Eine Art Windfall! Je größer die Verfallsströmung, desto größer die Gravitation. Unter diesem Verständnis rückt die Umkehrung bzw. die Egalisierung der Gravitation auf einmal in den Bereich des Möglichen. Rotierende Energien (z.B. hochfrequente rotierende elektrische Felder) können diesen Zeitstrom abschirmen und unter bestimmten Bedingungen sogar umkehren. Ohne Zweifel wird künftige Flugtechnik auf dieser Grundlage basieren. Hier müsste eigentlich eine Bemerkung gemacht werden, wie das Ganze funktioniert. Dies erfordert aber ein erweitertes Verständnis des Äthers, das zu gegebener Zeit hier einmal verdeutlicht werden soll, wenn das Überleben dieser Gedanken wieder einigermaßen erlaubt sein wird.

Doch zurück zu der Eingangs gestellten Frage nach der "prima causa". Die Welt der Erscheinlichkeit des Geistes ist das Mysterium der Zeit genannt Gegenwart. In dieser ist jede Bewegung zeitlos. Der Geist braucht keine Zeit, um von A nach B zu reisen. Er will es und er ist dort im Augenblick! Das macht uns Hoffnung, daß die Frage, WARUM ICH BIN eine objektive Antwort hat.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, sagt man, daher verweise ich auf das Bild, das eine Antwort im jedermann nachvollziehbaren Experiment versucht.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2016 um 17:20 Uhr