Tiny-Mundo

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home Rad der Zeit

Rat der Zeit

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 13
SchwachPerfekt 

Fragst Du nach dem Unterschied zwischen Philosophie, Katholizismus und Kosmologie lautet die Antwort: Philosophie ist Suchen einer schwarzen Katze in einem dunklen nachtschwarzen Zimmer, Katholizismus ist genau das Gleiche, nur daß die Katze gar nicht darinnen ist. Aber was ist Kosmologie?

Kürzlich wurde über ein nobelpreisverdächtiges Forschungsergebnis zum Urknallmythos berichtet. Gravitationswellen aus den ersten Jahrtausenden nach dem hypothetischen Knall seien demzufolge nach 18 Milliarden Jahren bewiesen.

Cosmic evolution

In denselben Tagen bringt die ehrwürdige BBC ein in SF-Manier gefertigtes Filmchen (Brauchen wir den Mond?) über den angeblich Ebbe und Flut verursachenden Mond. Wir werden verschaukelt durch die Fiktion, was wäre, wenn der Abstand des Mondes zur Erde nicht 400.000 km sondern nur 10-50.000 km betrüge. Animiert wird gezeigt, wie der ehrwürdige Tower in London und New-Yorks Häuserperversitäten zweimal pro Tag vollständig in den Meeresfluten untergehen. Sicher, so mancher kann seine heimliche Genugtuung über mögliche nohanitische Reinigungsprozesse nicht unterdrücken, doch der nüchterne Betrachter wendet sich mit Grausen bei diesem billig geschüttelten Trick, uns ein X für ein U vorzumachen. Immer das gleiche, blöde Lied, was ist, wenn das wäre, was ohne jedwedes Sein.

Leute, die Frage, was würdet Ihr tun, wenn Ihr plötzlich Milliardär werdet, ist genauso irr-witzig. Das einzig Sichere ist doch nur, daß wenn wir denn Milliardär geworden wären, exakt nicht mehr die sind, die wir noch waren vor dem Raubzug im Schwarm mit Haien und Krokodilen. Zum unserem Glück verachtet uns das schnöde Gold und wir beschäftigen uns lieber mit der realen Welt, so wie sie ist. Die BBC entlarvt ihre durchsichtige Propaganda dann schließlich selber. Ein Trickfilm zeigt die zum Monde gewandte Hälfte der Erde mit der durch den Mond gehobenen Meeresflut. Eine Halbwahrheit ist aber immer eine ganze Lüge. Fragt die Küstenbewohner! Die sehen zwei Fluten pro Tag, einmal wenn der Mond da ist und nach circa 12 Stunden wieder, wenn der Mond weg ist. Tatsächlich ist die Gravitation auf der Mondabgewandten Seite der Erde kaum vermindert und gerade mal 3% geringer als gegenüber. Wenn die Mondgravitation Ursache für Ebbe und Flut wäre, müsste nach den Regeln einer sauberen Bilanz an den Küsten gegenüber dem Flutberg stets Ebbe sein (siehe dazu Tiny-Mundo vom Okt.2010

Die Gravitation ist Jahrhunderte nach Newtons erster Science-Fiction, nach Einstein und ganz gewiß nach dieser penetranten BBC-Manipulationsattacke immer noch der Wissenschaftler größtes Rätsel. Bevor die Zeit für Texte wie diesen um ist, soll nun ein kleines Blitzlicht zum "schweren" Thema gewagt werden.

Der kardinale Fehler aller Gravitationsforschung ist die Annahme, daß die Schwerkraft verursacht wird durch die Masse der Körper. Von der Dimension her (meter/sekunde^2) ist die Gravitation aber eine Beschleunigungskraft. Jede Beschleunigung hat eine Richtung und verursacht eine Bewegung in ihrer Richtung, es sei denn, jemand tritt auf die Bremse. Alle Massen im Kosmos bis hin zum kleinsten Atom bewegen sich in Kurven. Die Gerade als Bahn von gravitierenden Körpern, von der Newton und Einstein wähnten, ist Fiktion. Sind die Massen im freien Fall, ist ihre Trägheit äquivalent der Summe der Schwerkräfte. Im Innern eines freifallenden Körpers ist von der Beschleunigung nichts spürbar. Anders dagegen bei den in Bahnkurven festgehaltenen Körpern. Bei gebundener Spur treten Fliehkräfte auf, die gleich der Schwere der Massen sind. Jede Masse offenbart bei krummer Bahn ihre Schwere durch eine Kraft, die im rechten Winkel zur Bewegungslinie und im doppelt rechten Winkel (polar) zum Krümmungsradius der gebundenen Bahn steht. Wer gelegentlich mit Fahrrad unterwegs ist, weiß das.

Alles im Universum, alle Galaxien, Sonnen, Planeten, Monde, Meteore und Sternentrümmer befinden sich im freien Fall genannt die Schwerelosigkeit. Deren gemeinsames Kennzeichen ist, daß die Richtung der Geschwindigkeit mit der Resultierenden der Gravitationskräfte an diesem Ort übereinstimmt. Es gibt nun aber genau nur eine verborgene Bewegung, die alle trägen Körper gemeinsam haben. Dies ist die Bewegung in der Zeit. Im 4-dimensionalen Raumzeitkontinuum bewegt sich der gesamte Kosmos kontinuierlich und für alle Massen synchron in Richtung Zukunft. Ein solcher Zeitenraum, der alle Materie enthält, ist von mir aus hinreichend durch die Gesetzmäßigkeiten nach Lorenztransformation und Poincaré Vermutung beschrieben. Er hat die Gestalt eines geschlossenen Fahrradschlauchs (Torus). Aber dieser dreht sich mit konstanter Geschwindigkeit in der 4. Dimension um seine ewige Achse, die selber als immaterielle Größe in die 5. Dimension verweist. Alle in diesem 4-dimensionalen Raum befindlichen 3-dimensionalen Körper sind im Innern des Schlauchs in der Gegenwart fixiert. Aus dieser Rotation des Zeitenkörpers (=Zeitenrad) um seine ruhende Zentralachse resultieren Fliehkräfte, die die Ursache jedweder Gravitationserscheinungen in der 3-dimensionalen Welt sind.

Die Schwere (=Trägheit) der Massen ist das Resultat der Rotation eines 4. dimensionalen Ewigkeitsbehälters!

Die Richtung der Gravitationskräfte muss gemäß der Invarianz der physikalischen Gesetze gegen Beschleunigung genau entgegengesetzt gerichtet sein der Fliehkräfte dieser Rotationsbewegung des Zeitenraumes. In der Welt der Körper ist diese Richtung stets die Richtung zu den Massenmittelpunkten der trägen Materie!

Schwere oder Trägheit ist die einzige universelle Eigenschaft der Massen, deren Ursache in einer Welt oberhalb unserer 3-dimensionalen zu lokalisieren ist. Die Welt der ponderablen Dinge ist durch die Massegesetze vollständig beschrieben. Diese, sowie alle Gesetze der Physik selber sind aber unwägbar (=imponderabel). Die Erscheinungen des Imponderabilen sind gegenüber der spekulativen Masse von unendlicher Vielheit. Farben, Formen, Düfte, Geschmäcke, kurz alles, was wir mit den fünf Sinnen wahrnehmen, ist imponderabel und unterliegt nicht der Gravitation. Licht und Ton, Zahlen und Proportionen, Denken, Fühlen und Wollen alle diese Erscheinungen sind gegenüber den Gravitationskräften transparent. In diesen Welten ist Der zu Hause, der von Sich sagt, daß Sein Reich nicht von dieser Welt ist. Sein Reich ist der Raum der Zeit! Das ist das Feld, auf dem sich eines Tages die hier wiederholt vorgebrachte Forderung nach einer organischen Physik zum Frieden der Menschheit entwickeln wird.

Hier sei ein Hinweis auf die weitreichende Weisheit frühester Kulturen erlaubt. Die Bhagavad-gita kennt 3 imponderable Urkräfte genannt Gunas. Vertieft man sich ein wenig in ihre in der Gita benannten Wirksamkeiten, ist man im Nu bei der Erkenntnis, es handelt sich bei Tamas, Rajas und Sattva bei den grundsätzlichen physikalischen Größen der Elektrizität und der Schluß ist fällig, hier wurde einst in der Frühzeit der Menschheit die Ohmschen Gesetze exakt im lebendigen Zusammenhang erfasst.

Die Erkenntnistheorie der etablierten Kosmologie befindet sich im selbstgebohrten schwarzen Loch der Gravitationshypothesen der Vergangenheit. Daher ist die noch offene Antwort auf die Frage, was ist die spekulative Kosmologie nach Newton und Einstein: Kosmologie ist Suchen nach einer schwarzen Katze in einem nachtschwarzen Raum, die gar nicht darinnen ist und dann aber zu schreien: "Ich hab sie!"

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. Juni 2017 um 09:51 Uhr