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Antigravitation

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Die Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Natur. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen jeder Art. Ihre Stärke nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, dennoch soll sie eine unbegrenzte Reichweite haben. Anders als elektrische oder magnetische Kräfte soll sie sich nicht abschirmen lassen. Diese Gesetzmäßigkeiten sind seit Newton die gegenwärtig noch gültigen Axiome der Physik.

Es lassen sich aber Kräfte beobachten, die der Schwerkraft genau entgegengesetzt wirken.

Dazu gehören die Wachstumskräfte der Pflanzen, die in diesen Frühlingstagen überall mit berauschender Farbvielfalt unsere Sinne erheitern, uns aber auch mit der Realität einer die Schwerkraft überwindenden Potenz konfrontieren. Die Geisteswissenschaft klassifiziert diese Art Kräfte als Universalkräfte, die aus dem Umkreis wirken im Gegensatz zu den Zentralkräften, zu denen die Gravitation gerechnet wird, deren Wirkung auf das Zentrum der Erde gerichtet ist (siehe dazu Steiner GA 320, S 39f). Die Frage ist, die in der Anthroposophie nicht beantwortet wird bis auf den vagen "Umkreis"-Hinweis, wo ist ihr exakter Ursprung und welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gehorchen die Universalkräfte. Denn jede Kraft ist die Wirkung einer ersten Ursache und diese muss irgendwo beheimatet sein.

Das unbewaffnete Auge sieht, wenn es versucht den vermuteten Umkreis oben zu erspähen, davon nichts. Blauer Himmel oder Wolken sind unverdächtig, Sonne, Mond und Sterne sind zweifellos Quellorte von Massekräften mit Richtung auf den jeweiligen Mittelpunkt des Gestirns.

Nun unterscheidet die Naturwissenschaft zwischen Druck- und Saugkräften. Die Richtung der Druckkräfte ist von Innen nach Außen, zur Entfaltung ihrer Wirksamkeit ist aber stets ein geschlossenes System erforderlich (Der Einwand, daß es sich bei Dampfturbinen oder Flugzeugtriebwerken um offene Systeme handelt, kann nur der Laie erbringen!).

Das Gravitationsfeld ist aber ein offenes System, somit entpuppt sich die Schwerkraft als reine Saugkraft. Eine der Schwerkraft entgegenwirkende Kraft wie die Wachstumskraft der Pflanzen muss daher ebenfalls zur Kategorie der Saugkräfte gerechnet werden. Eine Druckkraft im Innern der Pflanze zu vermuten, erkennt jeder als reinen Unsinn, der einmal versucht hat, einen offenen Wasserschlauch unter dem herausschießenden Wasserstrahl senkrecht stabil zu halten.

Wo nun, an welchem peripheren Ort urständen die Universalkräfte, von dem rein gar nichts unseren scharfsinnigsten Augen und Präzisionsinstrumenten sichtbar wird? Entstammen diese Kräfte, wie von Steiner behauptet, einem "negativen" dem Äther vorbehaltenen Gegenraum?

Seit Einstein und seine Vorläufer wird die Existenz des Äthers bestritten, von dessen Existenz die Geistesriesen Maxwell, Poincaré und Lorentz noch völlig überzeugt waren. Das Mysterium "Gravitation" bleibt der gängigen Physik versiegelt. Das Geheimnis der Antigravition zu entschlüsseln, vermag dieses sich selbstverstümmelt habende Denken nicht, obwohl der theoretischen Physik die mathematischen Verfahren zur Beschreibung dieser Zusammenhänge prinzipiell zur Verfügung stehen. Forscher wie Paul LaViolette und T.T. Brown bereiteten den Boden für die Überwindung der klassischen Massebegriffe. Dank ihnen wird die Negation des Äthers in Bälde nur noch als eine Riesendummheit in der Wissenschaftsgeschichte Erwähnung finden und CERN wird in die Geschichte eingehen als der mit ungeheuren Mitteln unternommene Versuch zu beweisen, daß man sich hinsichtlich des Materiekonzeptes schlichtweg geirrt hat. Aber noch unterliegt die neue Ätherphysik der allerhöchsten militärischen Geheimhaltung.

Einen Hinweis für die wahre Gesamtstruktur des Planeten Erde liefert das gesündeste Lebensmittel der Welt: die Zwiebel. Insgesamt sieben Schalen umgeben den doppelten Fruchtkern. Man könnte nun vermuten, die äußerste Hüllenschale entspreche der Erdoberfläche, dies ist aber nicht der Fall, die materielle Oberfläche unseres Planeten (sowie bei allen anderen Gestirnen ebenso) entspricht der 4. Schale im Innern der Zwiebel. Aber, Gott im Himmel, richten wir unsere forschenden Augen aufwärts, von der Innenseite einer Schale ist keine Spur zu entdecken. Anthroposophisch gedacht müsste es sich bei den Schalen 5-7 um negative sozusagen verdünnte Räume handeln, dann wäre ihre Sichtbarkeit mit unseren Augen nicht gegeben. Das ist aber nicht der Fall! Der Schöpfer von allem, dem gewiß noch einige Hebelchen zur Verfügung stehen, von der unsere kriechende Schulweisheit nicht zu träumen vermag, bedient sich des jedem ehrlichen Physiker vertrauten Kniffes der Orthogonalität. Das "Material" der Schale 5 ist in die Dimensionen 4 - 6 erhoben und damit für das Licht und unsere normalen Augen nicht existent. Doch von dieser Schale gehen Wirkungen aus, denn die Gesetze der Physik sind gegenüber dem Dimensionswechsel invariant. Hier ist der gesuchte Ort für den Umkreis, von dem aus die Universalkräfte namens Äther, die ein Charakteristikum dieser Dimensionen sind, auf unsere zur Zeit stark gedemütigte Erde mit ihrer Saugkraft gerichtet sind, um Blum, Feld und alles Getier von innen heraus wieder einmal aufzurichten. Schale 6 ist wiederum orthogonal als Raumgebilde gegenüber der Schale 5 und ist mit den Dimensionen 7-9 zu bezeichnen. Zuletzt sind noch der letzten Schale 7 die Dimensionen 10 - 12 reserviert. Diese gegenüber unserer Welt der ersten drei Dimension oberen Räume setzen dem Licht der Sonne und auch jeder Materie des sichtbaren Raums keinen Widerstand entgegen und die zivilisierte Menschheit kann die ungehindert einstrahlende Wärme unbekümmert über höhere Dimensionen sorglos genießen.

Die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung sind nicht vollständig erfassbar, legt man dieser nicht zwölf Raumdimensionen zugrunde. Die Zeit ist als eigene Dimension darin nicht enthalten, sondern sie steht als 13. allen 12 Raumdimensionen des Kosmos orthogonal gegenüber.

Bei der nach außen gerichteten Ätherkraft der 5. Schale handelt es sich um die so verzweifelt gesuchte Polarität der Erdgravitation. Ihre Wirkrichtung erzwingt ein zunehmende Verdichtung der "Schalenmaterie" nach außen hin sowie einen harten Abschluss, sonst würde das fragile Gebilde unweigerlich in die Weiten des Kosmos verduften. Ein Blick in die Zwiebel erleuchtet uns wie ein Blitz. Sie scheint ohnehin vom Schöpfer als Großzeiger bestimmt für uns hartnäckig Erkenntnis verweigernden Schüler und infolgedessen von dem hier besonders geschätzten deutschen Sprachgeist die himmlische Endsilbe "EL" verpasst erhielt. Ihr Saft rührt uns stets zu Tränen. Ist wohl als sanfte Bestrafung ihres Urhebers gedacht, mit der wir vermutlich solange rechnen müssen, bis wir endlich kapieren, welche Bedeutung das Zwiebelchen im Weitenganzen hat und sie eines Tages in keinem anständigen Physikunterricht zur Belehrung über die Geheimnisses des Kosmos fehlen darf.

Zeigt sie doch den in Anthroposophie geschulten Verstand die gesamte Erdentwicklung, für die Steiner unendlich viele belehrende Vorträge halten musste, vom einstigen Saturn bis zum zukunftsfernen Vulkan auf einem Blick. In urgrauer Vorzeit genannt Saturn bildete sich die erste äußere Schale durch Wärme aus dem Umkreis. Diese verdichtete sich durch das Licht (=Weisheit) zur Sonne, um endlich über das Wasser namens Mond zur Bildung unserer heutigen mineralischen Erde reifte. Leute, die Zwiebel ist ein einziger Prophet. Seht genau hin. Das künftige Schicksal unseres Planeten zeigt sich im Innersten eines jeden Exemplars dieser von der Gottheit einzigartig gesegneten Frucht. Unsere Sonne wird eines fernen Tages zu einem Doppelsonnensystem reifen, in dem das Thema "Nacht" von gestern sein wird.

Doch noch hat unser Sinnen kein Ende. Es wird die Verfechter der herrschenden Wissenschaft endgültig in Schnappatmung versetzen, wenn sie Kenntnis davon hätten, daß die Innenoberfläche der 5. Schale unseres geheimnisvollen Planeten keineswegs wüst und leer ist, sondern voller Leben. Alles, was hier wächst und gedeiht auf Grund des ungeheuren Überschusses an Ätherkraft hat genau wie wir Bewohner der 4. Schale einen Himmel über sich. Dieser aber liegt entgegengesetzt zu unserem. In diesem tummeln wir uns in einem vermuteten "Abstand" von 1000 Kilometern. Mit einer gewissen Berechtigung kann die 5. Schale auch als die hier wiederholt behandelte eigentliche Gralsphäre bezeichnet werden.

Trotz aller dimensionalen Abgründe zwischen den Spären ist der Verkehr zwischen diesen Welten möglich. Allerdings gilt eine eisenharte Grundregel. Wesen einer höheren Sphäre können nach Belieben und Vermögen jede untere aufsuchen, umgekehrt gilt zur Erbitterung gewisser Kreise, daß keiner einer unteren Sphäre unerlaubt in die nächst Höhere gelangen kann.

Bei den hier zum Verständnis so nüchtern mit Ziffern bezeichneten Sphären 5 - 7 handelt es sich natürlich auf Grund des Mangels an verdichteter Materie in den höheren Dimensionen um geistige Welten. Manch einer, der uns bis hier gefolgt ist, wird längst erkannt haben, es handelt sich um Exemplare, mit der die Erde in der Vollversammlung der drei Himmel über uns ihren Platz vertritt (1. Himmel, 2. unteres und 3. oberes Devachan). Auch die bislang nicht erörterten Regionen unterhalb unserer Erdenschicht, haben sich bis dato als Sammelbecken für jedes Maß an Unredlichkeit ihren Namen schwer verdient. Man liegt sicher richtig, wenn man die ungeheure Beschwernis durch die ausgeübten Drücke in diesen Räumen für die Kreaturen, die dort zu vegetieren haben als die wahrhaften auf Erlösung harrenden drei Höllen dieser Erde bezeichnet.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. März 2017 um 14:00 Uhr