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Wie wirkt, was wird?

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Die Gesetzmäßigkeiten organischer Systeme sind polar zu denen der toten Materie. Unorganisches oder das erstorbene Lebendige unterliegt dem Gesetz des Zerfalls und der Auflösung seines ursprünglichen Zusammenhalts. Die Naturwissenschaft hat dafür das Gesetz der zunehmenden Entropie gefunden, nach der dem Universum nach Ablauf unendlicher Zeiten ein Ende im Wärmetod bevorsteht. Auf den Gedanken einer der Zunahme entgegen gerichteten womöglich überwiegenden negativen Entropie verursacht durch das Leben ist die materielle Wissenschaft (noch) nicht gekommen.

Das Grundprinzip des Lebens ist dagegen nicht das Vergehen sondern das Werden.

Nun unterscheidet sich jedes Objekt egal, ob lebendig oder anorganisch, von allen anderen durch genau drei Merkmale: Form, Inhalt und eine beides bewirkende Gestaltungskraft, aber fundamental ist der Unterschied zwischen unbelebt und lebendig: anorganische Formen sind stets das Ergebnis äußerer Kräfte (in der Hauptsache Druckkräfte), dagegen ist jede Lebensform inklusive deren Inhalt ausschließlich bewirkt durch ein im Innern der Hülle verankertes unzugängliches Kraftzentrum (zumeist saugender Natur). Ohne dieses zerfällt die Form und deren Inhalt löst sich auf. Die Dogmen der exoterischen Forschung verhindern den Zugang zu Erkenntnissen über die Erregerkraft des Lebens. Als Folge dieses Unvermögens negiert sie im Gegensatz zu uns einfach deren Existenz.

Auch das Leben unterliegt dem ewigen Grundgesetz alles Existierenden, dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Die verursachenden Vitalkräfte sind jedoch im Unsinnlichen verankert in den Reichen des Äthers und darüber. Die die Erscheinungswelt unter ihre Gewalt zwingende Schwerkraft ist hier nicht existent, aber es gibt dort Kräfte, deren Gesetzmäßigkeiten denen der Schwerkraft entsprechen. Diese wirken auch in der materiellen Welt hinein in Gestalt von Anziehung und Abstoßung.

Das Werden beginnt immer im Verborgenen und Allerkleinsten. In einer Urzelle entscheidet sich, ob die Lebenskraft zu seiner Bestimmung der kompletten Entfaltung seines Potentials gelangt oder ein Windei wird. Nach der die stoffliche Grundlage chaotisierenden Initialzündung genannt Zeugung ist das Werden begleitet vom Wachsen. Werden ohne Wachsen ist ein Widerspruch in sich. Im Verlaufe des "natürlichen" Werdens kommt es zum Erstarken aber auch zum völligen Erliegen der Wachstumsprozesse. Der körperliche Aufbau steht stets am Beginn des Lebens. Für alles Wachstum gibt es nur ein einziges signifikantes Ziel. Dieses ist die vollständige Entfaltung des dem immateriellen Kräftesystem zugrunde liegenden Potentials. Mit der Fruchtbildung ist dies erreicht und zugleich hört jedes weitere körperliche Wachsen auf.

Der Mensch als die Krone der Schöpfung verfügt aber im Gegensatz zu allen Anderen über zweierlei Arten der Fruchtbildung. Die erste, die er mit allen Lebewesen gemeinsam hat, ist gerichtet auf die Erhaltung seiner Art. Auch beim Menschen enden die körperlichen Wachstumskräfte mit dem Erreichen seiner Reproduktionsfähigkeit. Die zweite Fruchtbildung ist unsinnlich und dient paradoxer Weise ausschließlich der weiteren Entwicklung desjenigen Kraftzentrums, das ihn ursprünglich ins Leben geführt hat. Über diese kardinale Fähigkeit des Menschen verfügt keine der Arten dieser Welt. Diese Fähigkeit ist aus der Evolutionstheorie nicht ableitbar. Damit ist der Darwinismus was den Menschen betrifft auf seine Art nicht anwendbar.

Die Entwicklungsfähigkeit der "zweiten Frucht" (im esoterischen Christentum mit der Geburt des Sohnes in uns bezeichnet) ist im Gegensatz zur körperlichen Entwicklung unbegrenzt. Sie endet nicht mit dem Tode, da sie nicht an materielle Körperlichkeit gebunden ist, obwohl sie diese beherrscht. Die zweite Frucht wird umfasst von der Ersten, die durch Zeugung und Geburt in die erscheinliche Welt getreten ist, jedoch erweitert um die geistigen Fähigkeiten, die sich der Mensch in Laufe seines Leben erworben hat. Der deutsche Sprachgeist weist auf diesen Zusammenhang mit dem Wort "Versöhnen" und enthüllt eine verborgene Zweitbedeutung eines transzendenten Motivs. Den "Sohn in uns" werden lassen ist die Voraussetzung für eine unbegrenzte Entwicklung des menschlichen Bewusstseins. Ein "Vertöchtern" gibt es aus gewichtigen Gründen nicht, darüber ein anderes Mal mehr.

Es ist absolut berechtigt, den einmalig in ferner Vergangenheit gegebenen Impuls zur Entwicklung des Sohnes in uns als den ersten Adam zu bezeichnen. Folgerichtig ist daher der Mensch, dem die Bildung der zweiten Frucht gelungen ist, als ein zweiter Adam zu bezeichnen. Die visionäre Hildegard hat uns darüber ein Bild hinterlassen (siehe Tiny-Mundo "Die 1 geht durch die Null").

Jedoch auch eine Minderung des Potentials, das der menschlichen Entelechie zur Verfügung steht, ist möglich. Darin sehen gewisse immaterielle Wesen ihre Aufgabe, denn sie können die vom Menschen ungenutzt gebliebenen Fähigkeiten zu ihren eigenen machen, um sich dadurch ihre Vorherrschaft im Weltengeschehen zu sichern. Im anthroposophischen Zusammenhang werden diese als Widersachermächte bezeichnet. Die Apokalypse bezeichnet dies als Tier und kennzeichnet es mit der Zahl 666. Über eine der maßgeblichen Mächte wurde in einem der letzten Rundbriefe berichtet.

Nun ist es eine Eigenart dieser Gegner der menschlichen Entwicklung, nicht selber in Erscheinung zu treten, sondern sich solcher Menschen zu bedienen, deren seelisch-geistige Kräfte gegenüber den normal entwickelten Vertretern unserer Spezies defizitär sind. Eine erfolgreiche Besetzung eines "Opfers" wird als Triumph empfunden, den es unbedingt mit den eigenen "Leuten" durch Gesten zu kommunizieren gilt. Wenn der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bei keiner Ansprache darauf verzichtet, diese Zahl als sein Markenzeichen zu demonstrieren, so soll damit nicht behauptet werden, daß Trump bereits derjenige ist, der als Auftreten des Sorat in unserer Zeit zu bezeichnen ist. Dazu ist es wohl noch zu früh. Es zeichnet sich aber ab, daß die Weltöffentlichkeit mit der Etablierung einer dynastischen Herrscherstruktur zu rechnen hat, die durch diesen "unmöglichen" Präsidenten der USA vorbereitet wird. Ein möglicher Kandidat ist derzeit in seinem 12 Lebensjahr und könnte etwa mit dem Jahr 2040 in seine Geschäfte als oberster Vertreter der Neuen Weltordnung eintreten.

Es ist unsere Aufgabe, darauf wachsam zu sein.

Es hat sich in der eigenen Praxis gezeigt, daß die Frage "wie wirkt, was wird?" eine außerordentliche Kraft besitzt, nicht transparente Motive und Aktionen zur Gestaltung unserer Gesellschaft zu durchleuchten. Dies betrifft insbesondere Politiken, mit denen in unserer aktuellen Situation Veränderungen in Gang gebracht werden sollen, von denen es heißt, daß "sie nicht geeignet sind, offen darüber zu reden, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen". Diese Haltung bestimmter Machthaber zersetzt das Grundvertrauen in die demokratischen Prinzipien und wirkt wie ein verborgenes Gift auf den Grundkonsens unserer Gesellschaft. Die Praxis der Verhüllung der wahren Interessen ist ein Zeichen des Wirkens der bedrohlichen Hintergrundkräfte. In herausragender Weise ist davon eine gegenwärtig politisch maßgebliche Figur betroffen, die hinter einer glänzenden Fassade ihre wahren Absichten komplett im Verborgenen hält.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Januar 2018 um 09:40 Uhr