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Home Wiederkunft Christi

Parusie

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Den meisten Menschen ist das Thema Christus völlig egal. Ohnehin sind sie der Auffassung, es gibt keinen Gott, der die Welt und sie geschöpft haben könnte. Zwar fehlt zum Epikuräertum den meisten das nötige Kleingeld, also versucht man sein Glück als Stoiker oder gleich als Zyniker nach dem Berliner Motto:
"Ans Leben nach dem Tode gloob ick nich, solange ick lebe. Und bin icke tot und et is nichts mits Leben nach'm Tode, ha' ick wenigstens recht jehabt. Is nu doch wat, ha' ick mir eben geirrt und dann is ooch jut. Bis dahin so long und hoch die Tassen bis zu'n jüngsten Tach!"
Für nicht ganz wenige ist aber der Christus eine Realität. Die Kirchen leben davon. Auch die Medien wittern beim Thema Christus ein Geschäft. Wie lässt es sich sonst erklären, daß am Karfreitag Mel Gibsons Film "Die Passion Christi" ausgerechnet im Privatfernsehen zwischen den Werbeblöcken gezeigt wird. Das Thema ist immer für Riesenauflagen gut (siehe Dan Brauns Welterfolg mit dem Thriller "Sakrileg").
Die Wiederkunft Christi ist bei einigen Weltanschauungseinrichtungen im Gespräch. Es werden auch konkrete Zeiten genannt und mit der Apokalypse in Zusammenhang gebracht.
Aus Offenbarungen ist eine Zeitraum von tausend und weniger als tausend Jahren bekannt, die zwischen Himmelfahrt damals und der Wiederkehr heute vergehen. Dieser Zeitraum entspricht in etwa einem Zwölftel des kosmischen Jahres, in dem die Sonne einmal durch den Tierkreis wandert. Für die Anthroposophie ist das Jahr 1933 das "offizielle" Datum für die Wiederkunft des Christus, allerdings "nur" im Ätherischen. Es gibt aber auch eine zweite sinnfällige Zahl, die weniger als 2000 ist. Mit 1000 + 980 Jahren läßt sich das Datum der Wiederkunft auf das Jahr um 2013 benennen. Ist dann aber auch alles aus, was die herrschenden Kräfte so herrlich aufgebaut haben? Den Profis zumindest, die vom Glauben und der Religion leben oder damit Geschäfte machen, schwinden die Sinne, wenn sie an diese Möglichkeit denken. Über eine Wiederkehr sind sie alles andere als begeistert, denn da Sein Reich nicht von dieser Welt ist, ist es aus mit ihrer Sicherheit und dem bequemen Leben ohne Arbeit.
Die Weltmächte aber fühlen sich im Glück. Egal wie es kommt, ob mit oder ohne Schöpfergott, sie liegen immer richtig. Ihre Weltmacht ist ungefährdet, denn keine Angriffsmacht richtet sich jemals gegen ihre Welt bis auf eine aus den eigenen Reihen.
"ihr aber und eure wahren Nachkommen sollen nicht darauf achten, so sie auch den Ruf aus dem Munde der Falschen vernehmen werden, nach dem Christus hier oder dort sei. Denn Ich werde nie mehr in einem Tempel, aus Menschenhand erbaut, Wohnung nehmen"
(Großes Johannes Evangelium durch Jakob Lorber)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Juni 2008 um 07:35 Uhr