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Wissenschaft versus Anthroposophie

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Seit geraumer Zeit tummelt sich ein Privatdozent, der ein Machwerk unter obigen Titel verfasst hat, in vielen Kulturredaktionen. Er bezeichnet sich selber als Hardcore-(zu deutsch: Schweinkram-) Historiker. Eins seiner Motive ist der Versuch, Rudolf Steiner des Rassismus zu verdächtigen.

Rudolf Steiner hat Grundsätzliches zu Rasse und Nationentum gesagt. Dem zu Objektivität strebenden Leser wird völlig klar, daß Steiner beides als völlig überholt betrachtet und in der Verfolgung dieser Lehre allerschlimmstes für die Zukunft befürchtet, wenn die Geisteshaltung nicht überwunden werden würde.

Steiner kann zu Recht bezeichnet werden als jemand, der bereits 1917 Antworten gegeben hat auf die Fragen, die durch 22 Jahre späteren Holocaust aufgeworfen sind, zu dem der sich Wissenschaft nennende Historismus nicht einmal Ansätze zeigt. Stattdessen scheint schieres Fälschen und Manipulieren Fakten dem Geist dieser Wissenschaft näher.

Dennoch hat das Buch etwas wahres. Der Titel sagt es bereits. Das okkulte Motiv des Autors, der von sich selber sagt, daß er keinerlei Zugang zur Anthroposophie hat, zeigt sich bereits im Titel. Wie der Blinde einen Haß auf die Farbe entwickelt, ist der heutige Mainstream instinktiv wegen der höheren Erkenntnis der Anthroposophie feindlich gesonnen. Das Buch redet diesem herrschenden Bewußtsein nach dem Mund. Es dokumentiert alle Vorurteile der Ignoranten, ist bar jeder Erkenntnis über Anthroposophie und demonstriert selbstgefällig eine unredliche Wissenschaft. Für den nach Verständnis suchenden Menschen ist es völlig überflüssig.

Die Kirchen gezwungen durch leere Klingelbeutel versuchen ihre Heerscharen von nicht brauchbaren Theologen an die Universitäten zu entsorgen. Die verschleudern dann das knappe Steuergeld für faule Forschung. Denn was soll schon dabei herauskommen, wenn der Gammelfleischproduzent im 2. Leben Vorsitzender des Vegetariervereins wird.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. Juni 2008 um 17:06 Uhr