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Home Wissenschaft versus Anthroposophie Zanderismus oder Verdummungsstrategie

Zanderismus oder Verdummungsstrategie

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Das Konzept des Buchs von Zander offenbart die Interessen im Hintergrund. Karen Swassjan kennt sich aus in der "Logik" dieser Leute und deckt sie auf:
  1. Es muß ein über tausend, besser noch zweitausend Seiten starkes Buch sein. Das gewährleistet ein Maximum an Eindruck, reduziert aber die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit, gelesen zu werden auf ein Minimum.
  2. Es sollte in einem renommierten wissenschaftlichen Verlag erscheinen. Macht einen besseren Eindruck, steigert aber nicht das Lesebedürfnis.
  3. In einer Auflage, die nur knapp die wichtigsten Bibliotheken berücksichtigt. Ein Buch also, daß kaum erschienen, zur Rarität wird.
  4. Zu einem Preis, bei dem Chance gelesen zu werden, endgültig auf Null sinkt.
  5. Von einem Medienhype begleitet, der einen als Totengräber der Anthhroposophie bekannt macht.

Das scheint raffiniert genug eingefädelt, um die Leute draßen zu täuschen. Auch schont das Konzept die aus Klingelbeuteln knapp gespeisten Kassen. Dennoch könnte das Unterfangen zum Rohrkrepierer werden, da man sich seiner Sache zu sicher wähnt. Der Angriff gegen die Anthroposophie hat große Schwächen:

  • er stärkt den Gegner mehr, als daß er ihn schwächt
  • die Argumentation ist schlicht zu blöde
  • die Wissenschaftsmeinung wird damit nicht zu fangen sein und zu guter letzt
  • die theologisch-jesuitische Seilschaft im Hintergrund ist offenbar und ihre reaktionäre Kraft verbraucht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Juni 2008 um 10:10 Uhr