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Engelisch lernen

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SchwachPerfekt 

"...was in schwankender Erscheinung schwebt, Befestiget mit dauernden Gedanken"

Sie haben völlig recht, diejenigen Zeitgenossen, die auf Grund mangelnder Wahrnehmungen die Existenz der Engel glatt leugnen. Ein konventionelles Gespräch mit diesen strengen Gesellen der Zeit, die sich nicht im Fleische knechten lassen wollen, ist bekannter Maßen äußerst rar. Wenn, dann wird von der Welt gegenüber so überaus leise gelispelt, daß man sie kaum versteht. Die dafür notwendige absolute Stille ist nirgends verfügbar, existiert kaum noch ein Raum für dies heikle Begegnung ohne irdenes Getöse.

Der Auftrag zur kompletten Abödung der feineren Sinne gilt auch für den Kulturbetrieb. So ist kaum zu verwundern, daß im Gestrüpp der Aktivitäten rings um Richard Wagners 200. Geburtstag niemand wagt, sein Werk mit dem Aspekt einer höheren Regung in Szene zu bringen. Der Beweis: die Suchmaschinen liefern für "Spiritualität&Richard Wagner" Null Ergebnisse. Ein Impuls in dieser Richtung scheint zu fatal für das Kulturgeschäft. Käme ein solcher Zusammenhang heraus, geriet "Ring" und co alsbald in faktisches Aufführungsverbot.

Richard Wagner war der letzte, dem es noch gestattet war, seine intimes Verständnis mit Wesen "anderer" Art, zu denen er als Knabe beinahe nächtlich Kontakte hatte, in seinen Werken öffentlich zu machen ohne Gefahr zu laufen, als Psychot entmündigt zu werden. Vielleicht bewahrte ihn damals nur sein Antisemitismus davor.

Warum aber wählte Richard Wagner dann den gellenden Gesang, um uns seine Erkenntnis über die Hintergründe des Weltgeschehens mitzuteilen. Ist es rohe Geltungssucht nach all den brutalen Enttäuschungen in jungen Jahren oder vertraute er doch nicht ganz dem, was er uns zu sagen hatte.

Mit dem "Ring" hat er unstrittig die innersten Kräfte der Weltenentwicklung tangiert. Das "Personal" bei diesen vier Etappen eines Weltenimpulses ist überwiegend nicht diesirdisch behaust. Es entstammt Gefilden eines Götterreichs. Egal, auf welchen Etagen sich oberhalb oder unterhalb der irdischen Mitte Wotan, Fricka, Brünnhilde tummeln, ihre Aufgabe ist Arbeit am Menschenwerden und dabei brüllt man nicht! Wer der Musik Wagners nur gelegentlich zu folgen bereit ist, ist gut beraten, sich nur auf die Texte zu konzentrieren und wird im "Ring" mit höchsten Gottesziele vertraut. Als Zugabe enthüllt sich die Zugehörigkeit des Göttergeschlechts der Asen zu den christologischen Hierarchien.

Wotan beichtet in der "Walküre" seinem "Wunschmädchen" Brünnhilde die völlige Verstrickung mit der von ihm selbst geschaffenen Welt. Brünnhilde gibt zu bedenken, daß sie wie ihre übrigen sieben Walkürenschwestern lediglich Emanationen seines - Wotans - eigenem Willen sei ("Zu Wotans Willen sprichst du, wer bin ich, wär ich dein Wille nicht"). Sein Geheimnis bleibt trotz Verlautens gegen seine Tochter geheim, denn er hält ja nur ein Selbstgespräch mit seinem eigenen Willen. "In eigener Fessel" fing er sich. Er, der Gott, ist ohnmächtig "der Unfreieste aller". Das ist auf dem Punkt gebracht ein Bekenntnis, das nur ein Gott machen kann. In die von ihm selbst geschaffene Ordnung ist seine Willensallmacht hoffnungslos verstrickt. Reine Götterdramatik ist das Durchleben völliger Ohnmacht und wir empfinden mit. Von seinen Geschöpfen erwartet er keine Hilfe, denn "Knechte erknet' ich mir nur!". Mit den Worten: "wie macht ich den anderen, der nicht mehr ich und aus sich wirkte, was ich nur will" enthüllt sich das allerhöchste Gottesstreben. Ihm gleich in der Ohnmacht war jener, der sich hieß der Menschensohn. Hier das Kreuz, dort der Ring, beides Zeichen für die Ordnung, aus der die Schöpfung gewirkt.

Der Wissenschaft sind die gefundenen Naturgesetze sakrosankt. Deren stoische Konstanz ist der Schleier der ISIS, mit dem sich die Urheber der Gesetzgebungen von Kraft und Stoff perfekt verhüllen. Solange sich Naturkonstanten nicht wandeln, sind die Forscher der Frage enthoben, welcher Wille sie bewirkt. Ihnen reicht es, ihrem Götzen der Mathematik die Urheberschaft zu zollen. Jedoch an der zeitlosen Unwandelbarkeit der Naturgesetze zeigt sich die Unbedingtheit der "Götter", die sie allein an ihre selbst gegebenen Gesetze verpflichtet. Wenn sich die Gottheit aus der Verstrickung mit ihrer Schöpfung befreien will, muss sie in ihr "System" Freiheit befördern. Die ist polar zu Gesetz und Ordnung. "Denn selbst muss Freie sich schaffen" weiß Wotan gegenüber seinem personifizierten Willen namens Brünnhilde zu nennen. Er schafft die Überwindung nur in zwei Schritten. Er "macht sich den anderen, der nicht mehr er selber ist". Es ist der Sohn seines Sohnes Siegmund, sein Sprosse und Menschenenkel namens Siegfried.

Der Teil der Natur, der invariant ist gegenüber der Freiheit, ist der (scheinbar) tote Stoff. Die Chemie bezeichnet diesen Teil ihres Forschens den Anorganischen. Die organische Chemie handelt vom Leben. Es ist eine Wissenschaft der Innenräume. Nur hier liegen die Quellpunkte aller Freiheit. Zwar setzen sich die Gesetze des Außenraums (anorganisch) im Innern fort, aber erst unter einer geschlossenen Schutzhülle/Haut wird ihre Transformation möglich. Gegenüber der "Chemie", die im Verständnis der eigenständigen Gesetzmäßigkeiten des Organischen bereits weit voran geschritten ist, ist die Physik erkenntnistheoretisch dunkelstes Mittelalter. Jedes ihrer Gebiete, alle erforschte Gesetzmäßigkeiten entstammt der Unterstellung von grenzenlosen Außenräumen. Geschlossene Systeme sind gegen alle Gesetze der Physik transparent und daher für das herrschende physikalische Verständnis irrelevant.

Sollte sich aber die Physik weiterentwickeln wollen, muß sie die spezifische Gesetzeswirklichkeit in belebten Innenräumen endlich anerkennen. Die dort herrschenden Kräfte sind unter dem Begriff der Universalkräfte bereits bekannt. Diese Kräfte bilden den Gegenpol zu den Zentralkräften der heutigen Physik. Mit der künftigen, erweiterten Physik wird die Knechtschaft der im materialistischen Weltbild verankerten Naturgesetzlichkeit überwunden werden. Sie wird folgerichtig als "organische Physik" bezeichnet werden. Mit ihren Erkenntnissen wird die Menschheit sich befreien und sich der Fesseln entledigen, in die sie sich gegenwärtig wie Wotan zu völliger Ohnmacht verstrickt hat. Es spricht vieles dafür, daß die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Denkens von einem spirituellen Verständnis der Erscheinungen der Elektrizität ihren Ausgang nehmen wird, die "Naturgesetze" des Fühlen stehen mit der Thermodynamik im Zusammenhang, die künftige Physik des Willens wird sich entfalten aus dem Verständnis der Dynamik jedweder Energiewandlung.

Auf der Grundlage des Verständnisses der "organischen" Physik wird eine Technik sich entwickeln, die vollbringt, was aus heutiger Sicht nur als reines Wunder bezeichnet werden kann. Spätestens dann, wenn diese Technik die Methoden der Materialisation beherrscht, wird man wissen, daß in einer früheren Zeit dies mit den Geheimnissen des Grals bezeichnet wurde.

Gut beraten sind diejenigen unter uns, die bereit sind, wenigstens ein Grundvokabular der ENGELischen Kommunikation zu erlernen. Dieses öffnet uns ein Tor zur Erlangung derjenigen Kompetenz, die uns zum authentischen Selbsterleben von solchen Götterschicksalen befähigt, wie eingangs erwähnt. Hierzu einige Beispiele:

 

  • weißes Pferd --> göttliche Liebe
  • schwarzes Pferd --> Wille
  • rotes Pferd --> Weisheit
  • fahles Pferd --> Tod
  • Behausung --> Innenraum
  • Wohnung --> Seeleninneres
  • Züge --> Bewußtseinsgemeinschaft
  • Flugzeuglandung --> Rückkehr in den physischen Leib
  • Rückspiegel --> Blick in die Vergangenheit

 

... wird fortgesetzt

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2016 um 10:08 Uhr