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Home Mysterien des Ich zu den Müttern

zu den Müttern

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"... um sie kein Ort, weniger noch eine Zeit". Souverän reflektiert Mephisto seine gnostischen Defizite. Als selbsternannter "Teil der Finsternis" ist ihm dieser Winkel der verborgenen Welten nicht enthüllt. Faust muss daher selber ran zu den Müttern, um zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Cool ist es nicht, jene Pforten aufzureißen, vor denen jeder gern vorüber schleicht. Lohnt doch nicht, will niemand wissen und dahin will sowieso keiner!

Und doch sind es die alten Fragen, woher stammt Kraft, Bewusstsein, Licht. Alles Rätsel, die nur durch einen Gang zu Müttern gelöst werden können. Es sind Themen einer zukünftigen Naturwissenschaft. Wenn sie sich selber eines fernen Tages als Weltanschauung des transzendenten Realismus bezeichnen wird, ist sie angelangt in dem Gebiet ohne Zeit und Raum. Einer ihrer Grundsätze wird sein, daß das Tote sich niemals von selbst belebt. Heute herrscht noch Denkverbot bei der Vermutung Ahn ich was im Innern lebt. In dessen Folge ist von Wissen über die Ursachen der bewirkten Welt weniger Spur als bei den geistig halberschlossenen Mitternachtsgeborenen. Zwar, man beherrscht die Wirkungen im Reich der sinnlichen Erscheinungen. Das reicht, um die Taschen zu füllen. Auch das Bewusstsein ist umfassend unter Kontrolle, denn das wissen die tückischen Hyänen Plutos, von dessen weiterer Entwicklung droht echt Gefahr und trotziger Widerstand. Daher die ungeheuren Anstrengungen, die Hirne bescheiden zu halten. Mit einem Zehntel der jährlich umgesetzten Geldmenge der Bewusstseinsindustrie könnte der Hunger der Welt auf Jahrhunderte gestillt werden. Mächtig qualmt der Geist bei den dort Engagierten, aber verworren kalt, verquält in stumpfer Sinne Schranken dient er der Mutter alle Lügen: der Desinformation.

Erloschen ist das wissenschaftliche Feuer des Geistes mit dem letzten Scheiterhaufen. Den sättigenden Lehrstuhl erklimmt nur, wer in der wissenschaftlichen Seilschaft die Dogma gesättigten Doktrinen am besten zubereitet. Auf Sekundäres noch ein x-ter Aufguß, auf Tertiäres eine hoch potenzierte Abstraktion und statt verwegenem Experimentieren der lebendigen Natur Perfektionieren ihrer Computersimulation. Zwar euer Bart ist kraus, doch hebt ihr nicht die Riegel. So bleiben die Urgründe aller Erscheinungen noch versiegelt, ihr Gestaltungsfähigkeit unbezeugt. "Von ihnen sprechen ist Verlegenheit" redet sich Mephisto mit nicht zu übertreffender Eleganz aus der Klemme. Statt "rerum cognoscere causas" ist dies der Wahrspruch der gegenwärtigen Wissenschaft im scharfangeschlossenen Kettenschmerz.

Die fröhliche Wissenschaft ist allein auf einem unbeackerten Feld. Sie darf unbedrängt von Geistesschranken das Erkennen der Realiter versuchen. Was ist Licht, Kraft und Schmerz gemeinsam, was eint Raum, Zeit und Zahl und wo trifft sich Wort, Sinn und Grammatik zum heiteren Gespräch. Der freie Blick sieht, daß alle diese Phänomene eines Innenraums bedürfen. In der Tat, noch hat kein Physiker Energie zu fassen bekommen ohne ihren Verschluss. Alles Wirkens bedarf des Eingeschlossenseins. In den Behältnissen, in die das Unzugängliche - die Ursachen - geborgen sind, beginnt das Reich der Erkenntnis des transzendenten Realismus.

Das Rätselbild, das um den 23.7.2014 als Kornkreis dem Weizen bei Raisting in Bayern eingeprägt wurde, lässt auf einen Urheber schließen, dem dieses Denken tief vertraut. Die dem Bild zugrunde liegende Geometrie ist von einer Komplexheit, die nur durch einen gleichzeitigen einstufigen Kraftakt bewirkt werden kann. Ein schrittweises Herausarbeiten der Gesamtstruktur nacheinander ist ohne Verletzung bereits entstandener Teilflächen mit tätigen Händen und Koordination von oben nicht machbar. Auch ist leicht einsehbar, daß der Kraftfluss aus der 3. oder höheren Dimension in die Fläche erfolgte. Der benannten künftigen Geisteshaltung wird die Entschlüsselung des Siegels ein leichtes sein. Die reinen Zahlen (1;4;5;46;...) die geometrischen Verhältnisse von Hell und Dunkel, die Proportionen der Radien (1:2:3:4;...), die Flächenverhältnisse (1:4:2,25:1,777:1,5625;...) weisen in Summa auf eine Intelligenz hin, die uns etwas sagen will, ohne selber in Erscheinung treten zu wollen. Hinter dem in Raisting entstandenen Schriftzug ist eine Absicht verborgen, aber hinter jeder Absicht ist ein Wollen. Naturgesetze gemäß dem gegenwärtigen Weltbild als Faktoren müssen bei dieser Erscheinung ausgeschlossen werden. Übrig bleibt, das Rätselbild ist verursacht von einem in einem Ich verankerten Bewusstsein. Dieses Ego will wahrgenommen werden und sogar mit uns kommunizieren unter Beachtung unserer intelligenten Fähigkeiten aber ohne Rücksicht auf die etablierten Denkverbote. Es zeigt uns in dem gewählten Bild die Grundlagen und die Ergebnisse seiner Denkprozesse, mit dem es imstande ist, in die Kräfte der lebendigen Natur so einzuwirken, daß der Kornkreis entstehen konnte.

Liebe Freunde des Geistes, die ihr bis hier gefolgt, die Rätseldarstellung bringt uns ein Bild immaterieller Realitäten wie Denken und Wollen und sein dahinter verborgenes transzendentes Ich. Daß ein Liebender zugegen, fühlt ihr wohl, so naht euch nur! Dieser will nicht nur seine Existenz unter Beweis stellen, sondern sein in kosmischer Philosophie gewordenes Know-how offenbaren, das es bei seinem konsequenten Gängen zu den Müttern zu entwickeln verstand. Es ist ein Beweis für richtiges Denken und zugleich ein Wegweiser, wie zu diesen höheren Wahrheiten zu gelangen ist.

Zitate aus Faust I und II

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. August 2016 um 19:49 Uhr