In dieser Stunde ist ein Drittel der Menschheit damit beschäftigt sich aufzuladen mit vielen neuen guten Gedanken, Ideen und Impulsen. Darunter sind viele Menschen, die sich in Vereinigungen und Organisationen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam mit anderen in der Welt etwas Positives zu bewirken, was sie alleine nicht zustande bringen würden.

Unter unzähligen Einrichtungen findet man gleich am Anfang des Alphabets in allen Teilen der Welt die "Anthroposophische Gesellschaft", deren Mitglieder in der Anthroposophie und in einem freien Geistesleben eine Notwendigkeit für die Entwicklung der Menschheit sehen.

Die verborgenen Prinzipien zur Sicherung der realen Weltherrschaft und deren Praxis können überall in gesellschaftlichen Einrichtungen und Verbindungen studiert werden, zum Beispiel auch bei der Anthroposophischen Gesellschaft mit Hauptsitz in Dornach.

Die Aneignung und Unterwerfung von Gesellschaften mit einem idealistischen Hintergrund vollzieht sich stereotyp nach einem mehrstufigen stets gleichem Konzept. Innerhalb von kurzen Zeiträumen sind alle wichtigen Strukturen, in denen Geld bewegt wird, unterwandert und gehorchen Kräften, die nicht im Innern der Gesellschaft zu suchen sind sondern woanders.

Das Ziel ist erreicht, wenn alle freien Mittel der Organisation, die noch übrig bleiben nach Bezahlung des jeweils hohen Aufwands für diverse Aktivitäten, die mit den ursprünglichen Zielen wenig oder gar nichts zu tun haben, lediglich für den Erhalt und den Glanz der Fassade aufgewendet werden. Die innere Hohlheit ist leicht zu überbrüllen. Wahre Ungeheuer von Wortgebirgen vorgetragen von den Spitzen der "Verantwortung" schaffen Achtung und Respekt nach innen. Draußen hört ja sowieso keiner zu. Je komplizierter und unverständiger umso besser. Den treuen Mitgliedern wird bei jeder Gelegenheit heimgezahlt, was ihre Kritiklosigkeit am besten nährt: der Hochmut nämlich durch seinen Obolus der wirklich weltbesten Weltverbesserungsanstalt anzugehören. Das muß sogar das örtliche Finanzamt jedes Jahr anerkennen.

Natürlich bilden sich immer wieder aufmüpfige Minderheiten, die das Tun und Handeln der "Mächtigen" infrage stellen. Wenn es diese nicht gäbe, müssten sie erfunden werden von den Vorständen in aller Welt. Sind doch gerade die - meist "Schreier" und "notorische Querulanten" genannt - das beste Mittel, um die Kumpanei an der Spitze dauerhaft zu sichern , wenn es mal ernst zu werden droht bei der Sicherung der Pfründe. Zwar kann man sich in der Regel nicht recht leiden und zu Vertrauen besteht nur wenig Anlass, schließlich kennt man sich in und aus seit Jahren, aber alle Uneinigkeit ist zu überwinden, wenn Gefahr droht um die Töpfe, von denen man lebt.

Schon immer war die Attraktion der Weltverbesserungsanstalten eine ganz große für die BeGEISTerten. Kann man doch hierinne demonstrieren, daß man dazu gehört und nicht geächtet und allein außen vor bleiben muß. Die hehren Ziele von kundigen und teuren Fachleuten in feste Begriffe verfasst, geben Orientierung und schaffen Ordnung im Wuste der widerstrebende Ideen.

Nur der Beitritt in die geregelten Kreise sorgt für Vertrauen in seine Entscheidungen und untereinander. Mit der Sicherheit ist der Gewinn verbunden, daß man vor bösen Mächten und Widersachern geschützt nun ist für alle Ewigkeit.

Na ist doch klar, daß Leistung auch kostet. Organisation ist eben teuer und die Verantwortlichen (für was?) müssen auch leben. Also all die guten Gaben erst einmal auf Numero sicher. Das viele Geld lockt natürlich Menschen an, die dabei helfen wollen, daß es wieder weniger wird. Alle ziehen am gleichen Strang, möglichst vieles anfangen, Risiko klein halten und selber erhalten, was man verdient.

Für die eigentlich geplanten Initiativen bleibt schon noch was übrig: drei - fünf Prozent ist doch auch was!

Begeistert und gestärkt nach dem Auftanken nun voller Energie und Tatkraft überlegen sich einige, wo und wie sie eigene überschüssige Energien in die von ihnen anerkannte Gesellschaft einbringen können. Im Unterschied zu den unzähligen, denen Spiritualität und Kultur völlig gleichgültig ist, stellen sie Überlegungen an, wie und wo man ihre Ideale befördern könnte.

Zusammen im Verein kann man mehr bewegen als allein. Außerdem schadet es dem Image nicht, wenn man sagen kann, man gehört dazu ...