Eine Idee wird erst dann nützlich, wenn sie in (möglichst) vielen Menschen lebendig wird. Wilhelm von Humboldt

Es ist an der Zeit, von einem Projekt konkret zu berichten, das im direktesten Zusammenhang mit Tiny-Mundo selber steht. Bereits 2006 entstand ein Konzept einer für heute und die Zukunft zeitgemäßen Metastruktur als Grundlage zur Etablierung gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Idee war einen gesicherten Kommunikationsraum für Impulse zu schaffen, ohne daß gleichzeitig die Notwendigkeit der Bildung irgendwelcher Rechtsräume (Einrichtungen bürgerlichen Rechts) entsteht. Die Einsicht war, zwar ist das Alte letztlich unhaltbar, das Neue aber in der Regel zu schwach. Das ist sicher auch heute noch gültig. Wenn aber das Neue gelingt, besetzten die Funktionäre die ursprünglichen Werte, so daß aus dem Neuen in der Regel ganz schnell wieder das Alte wird. Auch dieser Tendenz zum Verfall gilt es strukturell vorzubeugen.

Damals wurde der komplette technische Lösungsgedanke als eine WEB-Plattform entwickelt, die Entwicklung allerdings zurückgestellt, um vorerst die Akzeptanz für die bezeichnete Leistung auszutesten. Dies war der eigentliche Grund für den Auftritt von "Tiny-Mundo" im Internet. Im Laufe der Jahre hat sich nun eine stabile "Leserschaft" zu den Themen von Tiny-Mundo entwickelt. Schwerpunkt des Interesses liegt natürlich im deutschsprachige Raum, aber zum größten Erstaunen des Veranlassers sind inzwischen Abrufe aus der ganzen Welt bis nach China und Australien zu verzeichnen (siehe Abrufe 09/10.2011). Das andauernde Interesse an Tiny-Mundo ist durch erfreuliche 260.667 Seitenabrufe seitdem dokumentiert. Die damals angestellten Überlegungen (anskizziert in "Tiny-Mundo hat Ziele") sind über 6000 mal abgerufen worden.

Im Frühjahr diesen Jahres gab es einen Anlaß, daß "alte" Projekt wieder aus der Schublade zu holen. Es hatte sich herausgestellt, daß der ursprüngliche Gedanke nicht nur nach wie vor höchst aktuell sondern exakt als Lösungsansatz bei der Konzeption eines neuen WEB-Standards 3.0 tauglich war. Beginnend mit der CEBIT 2011 wurde mit den wichtigsten IT-Technologen (Software AG, SAP, Oracle u.a.) Gespräche geführt mit dem Ziel, eine Projektpartnerschaft zu initiieren. Wiewohl durch keines der Gespräche die "Erfindungshöhe" und die Machbarkeit des Konzeptes widerlegt wurde, hat sich für das Projekt bislang kein einzelner Partner entschieden (siehe nebenstehende Dokumentation). Es kann aber auf Grund der Tragweite des Unterfangens, schließlich werden mit dem Konzept des Golden-Globe Nutzerzahlen wie derzeit bei Facebook und Google erreicht werden, davon ausgegangen werden, daß die jeweiligen Geschäftsleitungen der genannten Unternehmen über das Verfahren entschieden haben. Alle Gespräche wurden überaus offen und loyal geführt auf der Grundlage von vorher vereinbarter Verschwiegenheit (sogenannte nda's). Von allen wurde die Respektierung der vorliegenden Urheberrechte zugesagt. Zur Zeit gibt es nur mit dem Hasso-Plassner-Institut nicht nachvollziehbare Unstimmigkeiten. Eine erste schriftliche Kontaktaufnahme mit der Institutsleitung im Februar 2011 zeitigte keine Reaktion. Bis heute verweigert der zuständige Direktor (Prof. Weinberg) die Herausgabe der übergebenen Unterlagen, so daß eine gerichtliche Auseinanderstzung notwendig werden wird, sollte sich herausstellen, daß dieser sich selbst so glänzend darstellende Komplex an der Uni Potsdam eine diesbezügliche eigene Entwicklung anstrebt ohne Beteiligung seiner wahren Urheber.

Auf Grund dieser Erfahrungen und im Hinblick auf das unerschütterte Vertrauen darauf, daß in absehbarer Zeit neben Facebook, Google, Twitter und co. ein weiteres den genannten Anwendungen ebenbürtiges Internet-"Reich" entstehen wird, dessen Herkunftsland nicht die USA sein wird, gehen die Intentionen jetzt dahin, eine Interessensgemeinschaft zu initiieren, die wenigstens in folgenden Punkten Konsens gefunden hat:

  • Das heute übliche WEB 2.0 wird sich weiterentwickeln zu einem völlig neuen WEB 3.0
  • das künftige WEB 3.0 wird ein semantisches Web sein
  • Das künftige WEB 3.0 wird den globalen Zahlungsverkehr revolutionieren

Dieser Rundbrief ist ein erster Schritt dahin. Es ist der Versuch, die Berechtigung und Zeitgemäßheit der fundamentalen Idee von Tiny-Mundo dort zu prüfen, wo sie ihren Nutzen bringen soll: bei den künftigen Teilnehmern des WEB 3.0!

Wer sich angesprochen fühlt und Möglichkeiten zum eigenen Engagement in dieser Sache sieht, ist herzlich eingeladen, die künftigen WEB-Standard 3.0 mitzugestalten.