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    Von Rudolf Steiner stammt der Hinweis, "... daß in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember (die Nacht in der Jesus zur Welt geboren wurde) die Sonne, das große Weltensymbolum des Weltenerlösers herfunkelte aus dem Sternbilde der Jungfrau. Sie (die drei Weisen aus dem Morgenlande) sagten, wenn die Konstellation am Himmel eintreten werde, daß die Sonne in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember im Sternbilde der Jungfrau stehen werde, dann wird mit der Erde eine wichtige Verwandlung vor sich gehen" GA180, 1917)
    Nun ist jedem einigermaßen einsichtig, daß die Sonne zur angegebenen Zeit niemals von der Jungfrau herfunkeln konnte in der Zeitenwende und in allen Jahren danach bis heute.
    Steiner hat die Aussage in dem Vortrag viermal wiederholt. Bei keinem der Anwesenden hat das eine Frage ausgelöst!
    Hat sich Steiner schlicht geirrt oder ist die Mitschrift falsch?
    Mit Sicherheit hat Steiner diese Angabe keiner historischen Forschungsquelle entnommen. Wenn ihm ein Horoskop des fraglichen Tages zur Verfügung gestanden hätte, wäre ihm der Fehler sicher aufgefallen. Seine Aussage muss also aus seiner Inspirationsquelle stammen.
    Es gibt Vermutungen, daß Steiner auf einen dynamischen Prozeß zwischen Sonne und Erde von einer vierteljährigen Dauer hinweisen wollte. Das ist aber völlig abwegig.
    Wenn sich Steiner beim Lesen in der Akasha-Chronik nicht schlicht vertan haben sollte, dann kann es sich bei dem fraglichen Datum nur um die Geburt gehandelt haben, die nach Kepler im Zeichen der Großen Konjunktion des Jahres 7 vor Christus stattfand. Nach Steiner handelte es sich dabei um die Geburt des salomonischen Jesus, der Wiedergeburt des Zarathustra.

    Dieser Ansicht kann nicht mehr gefolgt werden. Es spricht vielmehr alles dafür, daß das Zarathrusta-Ich sich mit dem Wesen des Jüngers verbunden hatte, den der Christus lieb hatte.

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    Apokalypse
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    Gralsströmung
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    Ausgewählte Konstellationen auf der Grundlage der Gralsforschung
  • Das Leben Jesu

    Das Leben Jesu

    Über dem Beginn des Leben Jesu liegt ein dichter Schleier. In Rom sowie protestantischerseits und bei den Griechisch-orthodoxen hält man den 24. Dezember für den Geburstag Jesu, die Russisch-orthodoxen feiern am 7. Januar. Über das Geburtsjahr herrscht bei allen Schweigen. Die einen, die der Vermutung Keplers folgen, sehen in der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn vom 13. Dezember des Jahres 7 vor Christus den Stern der Heiligen Drei Könige, durch den sie einst zur Geburt des Jesus geleitet wurden. Andere lesen in den Imaginationen der Konnersreuth den Geburtszeitpunkt ab und sehen diesem im Jahre 2 vor der Zeitrechnung.
    Es gibt aber einen widerspruchsfreien Beweis für den exakten Geburtszeitpunkt des Christus Jesus und dieser geht hervor aus dem Werke Jacob Lorbers, das dieser in den Jahren 1840 bis 1861 aus dem gehörten inneren Wort niedergelegt hat.
    Zuerst ist man geneigt, die Angaben Lorbers (sein Großes Evangelium des Johannes) als ein reines Produkt eines Mannes abzutun, der seinen Geist zu tief in die Evangelien versenkt hatte. Dann wundert man sich über viele astronomische Angaben wie Sonnen- und Mondfinsternisse. Schließlich folgte der Entschluss, diese Angaben mithilfe der heutigen Technik (Astronomieprogramme und Kalender) zu überprüfen. Denn wenn Jakob Lorbers Text wahr ist, müssten die vielfachen Angaben über Sternpositionen am Himmel in Übereinstimmung stehen mit den heute mithilfe der Ephemeriden berechenbaren Sternkonstellationen.
    Das "Große Evangelium" Lorbers ist ein "Tagebuch" Jesu von der Taufe bis nahe an das Geschehen auf Golgatha. Über 700 Tage werden in absolut chronologisch erzählt. Sie sind gespickt mit Angaben über Tageszeit, Wochentage und Bezug zu religiösen Festen der Juden und zur Freude des Forschers, es gibt über 100 Hinweise auf Erscheinungen am Himmel wie Sonnenfinsternisse, Mondfinsternisse und Sichtbarkeiten von Planeten und Fixsternen.
    Dreimal wurde das Werk Lorbers komplett durchgearbeit, bis feststand, seine Angaben stimmen tatsächlich weitestgehend überein mit dem Geschehen am Himmel, wie es von uns heute mit jedem simplen Astronomieprogramm berechnet werden kann.
    Jakob Lorber aber hatte keine Kenntnisse über Sternberechnungen und ein Planetarium stand ihm auch nicht zur Verfügung!
    So bleibt als einzige Schlußfolgerung: sein Werk ist getreu mit dem Geschehen und kann für wahr genommen werden.
    Das Ergebnis sei vorweggenommen: Jacob Lorber beschreibt eine merkwürdige Nacht, mit der alles irdische Geschehen begann, in der die Welt stille steht aber der Mond hoch am nächtlichen Himmel über Palästina steht und diese einzig mögliche Nacht ist der Tag des Jupiter, ein Donnerstag, der 28. Dezember des Jahres 1 vor der Zeitrechnung.
    Am Abend ist der Moment erreicht, an dem zum ersten Mal die neue ewige Geistesonne irdisch aufgeht.
    Joseph berichtet: "Höret mich an! - Als ich hinaustrat und fortging, da war es mir, als ginge ich, und als ginge ich nicht! Und ich sah den aufgehenden Vollmond und die Sterne im Aufgange wie im Niedergange, und siehe, alles stand stille, und der Mond verließ nicht den Rand der Erde, und die Sterne am abendlichen Rande wollten nimmer sinken!"
    Der Mond (95%) ist morgen voll, als Joseph nach der Wehmutter ging und den Gral betrat. Jesu Geburtstag in der Nacht des Donnerstag als Jupiter im strahlenden Glanz der Jungfrau stand, Mars im Widder gegenüber geht unter.
    Wem kommt diese eigenartige Zeitsituation nicht bekannt vor wie eine Vorwegnahme vielerlei Märchen wie Dornröschen oder dem Parzivalgeschehen beim Erreichen der Gralsburg!
  • Grundlagen

    Grundlagen zu den Ereignissen der Zeitenwende

     

     

  • Gralsrätsel
  • Cyrenius

    Die Begegnungen des römischen Feldherrn Cyrenius Quirinus mit Jesus.

    Erfolgreicher Soldat in Cyrenaica. Sein Name leitet sich ab von dem Kriegsgott Quirinus, einer der drei Götter des frühen Roms (Jupiter, Mars und Quirinus). Der Name des Quirinalpalastes hat hier seinen Ursprung. Es heißt gemäß den historischen Quellen, Cyrenius sei 45 vor Christus geboren und im Jahre 20 nach der Zeitenwende gestorben. Cyrenius wird von Flavius Josephus zweimal erwähnt als Landpfleger von Judäa. Auch Tacitus gab in seinen Annalen mehrere Hinweise auf einen kinderlosen Quirinus aus reicher römischer Familie. Allerdings gibt Tacitus als Vornamen Publius an.

    Tatsächlich war er im ersten Jahr seiner Begegnungen mit der Heiligen Familie und dem Jesuskind im 36igsten Lebensjahr. Er war als Bruder von Kaiser Augustus den höchsten Kreisen des römischen Adels verbunden. Durch ihn wusste die Führung Roms bereits wenige Wochen nach der Jesusgeburt von den Geschehnissen in Palästina, war aber im Sinne des Erhalts der Macht Roms an ein bedingungsloses Schweigen gebunden.

    Cyrenius war zu dieser Zeit nach römischer Sitte verheiratet und lebte im Konkubinat mit der überaus schönen Griechin Eudokia. Kinder hatte er bis dahin nicht. In Ostrazine wurde er mit der römischen Patrizerin Tullia verheiratet, mit der er zwei Töchter (Gamiela und Ida) bekam. Insgesamt kam die Zahl seiner Kinder auf zwölf, davon acht adoptierte.

    Ostrazine ist der Ort in Ägypten, wohin die Heilige Familie mit dem Kindlein flüchtete. Hier hatte Cyrenius seine meisten Erlebnisse, von denen Jakob Lorber in dem Werk "Die Kindheit und Jugend Jesu" berichtet.

    Der Ort Ostracine wird ebenfalls von Jospehus Flavius erwähnt als in Unterägypten befindlich, östlich vom Nil (heute nahe Straki). Nachdenklich macht, daß der Name dieser Stadt gleichlautend ist mit dem griechischen Wort für Scherbengericht (ostrakisme), wenn man vernommen hat, daß Ostrazine während des Aufenthaltes der Heiligen Familie und während des Beisammenseins mit Cyrenius zweimal furchtbar verwüstet wurde. Ein erstes Mal durch einen gewaltigen Orkan, dann zwei Jahre später durch einen Feuersturm.