Samstag, den 17. November 2007  
Astrosophie und Mythologie

Liebe Freundinnen und Freunde,

gefragt, ob die Humboldt-Uni auf den offenen Brief reagierte, kann man nur müde abwinken. Dass es aber wenige Tage dann erst einmal aus war mit dem Elite-Hochmut, ist nicht ohne Charme. Vom Geiste Humboldts ist man weiter entfernt denn je, solange man mit "integrativen Lebenswissenschaften" zwischen Mikrokosmos und Nanakosmos glaubt zur Wirklichkeit zu kommen. Erstaunlich nur, daß diesmal die elegante Seichtheit nicht wie üblich zum Lohne führte. Noch tarnt sich der jesuitische Hintergrund dieser Forschungsstätte.
In der Heimat, im römischen Castelgandolfo war man dagegen schon immer an den Wurzeln der Wahrheit. Dort zeigt man gelassen öffentlich, daß man zum Erhalt der Macht besser nur den eignen Ansichten traut. Die Quellen der Erkenntnis sind nur am Übergang zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos noch rein. Dort zu forschen, ist eben keine Glasperlenspielerei. Man dient im Stillen den innern Zwecken Roms, von denen die Welt erst zur geeigneten Stunde wissen soll. Immerhin verließen pünktlich zum 700. Jahrestag der Templervernichtung Dokumente das Geheimarchiv des Vatikans, die die damalige Ordensführung nun auch von Seiten Roms rehabilitiert. Wenn die Römerin eines Tages anfangen wird, ihre Gedenktage neu zu sortieren, sollten wir uns warm anziehen, denn dann steht Großes unmittelbar bevor. Immerhin könnte man schon mal mit Jesu Taufe beginnen und den Feiertag vom Täuschungsdatum im Winter auf den ehrlichen 23. Mai verlegen.

Dank der Technik sind wir mit jenen geheimen Forschern heute aber auf Augenhöhe. Solche Fehlleistungen wie einst dem Carus bei seiner Darstellung von Faustens Osterspaziergang unterliefen, sollten aber heute nicht mehr passieren. Nahezu jeder kann sich vergewissern, was sich im Kosmos tut. Mit großer Dynamik verändern sich die Relationen der Planeten jetzt im November. Dies wird eindrucksvoll erkennbar, vergegenwärtigt man sich der Sterne Lauf regelmäßig zum Beispiel um die Mittagsstunde (). Die Sonne sinkt effektvoll auf die Erde nieder und beschleunigt ihren Abstand zum weiterhin stoisch im Löwen verharrenden Saturn. Dieser hatte seine Wärme verheißende Löwenzeit nach seiner vorletzten Konjunktion mit der Sonne im August 2006 Jahres erstmalig erreicht. Unser Donnerstagsgestirn Jupiter platzierte sich unmittelbar nach seiner Marskonjunktion am 12.12.2006 im Skorpion und setzt uns seitdem dauerhaft unter Wasserfluten. Das weltweit registrierte Wasserübermaß fand nur im April diesen Jahres eine Unterbrechung, als Mars mächtig an der Achse Wassermann-Löwe hantierte. Die Wasser kamen dann erneut ins Fluten, da sich Mars im Frühsommer viel Zeit in den Fischen ließ. Die Bewegungsgeste der Sonne - bloß weg von Saturn - wird von den sonnennahen Begleitern Venus und Merkur folgsam unterstrichen. Beide kommen aus ihrer größten östlichen Elongation aus der Jungfrau und beeilen sich, um bei ihrem Tiefstand dabei zu sein. Der Dezember wird noch spannend werden. Doch davon später.

Die Spiegelseite - unsere irdischen Oberflächenwelt - heuchelt zwar Gleichmut, um das bevorstehende Kassengeklingel nicht zu gefährden, darunter aber brodelt und dampft es mächtig. Der gigantische Yellowstone-Hotspot bereitet den Wissenschaftlern so große Sorgen, daß sie ihr gewohntes "political correctes" Schweigen brechen. Heimlich wünscht man sich ein wenig von dieser vulkanischen Kraft, um der sich vollenden wollenden Fesselung durch den Zeitgeist zu entgehen.  Ein Musterbeispiel sind da unsere lobenswerten Lokführer. Kaum zu glauben, daß es noch soviel Solidarität in unserem Lande gibt. Wie befreiend ist ihr Mut und wie lächerlich die Argumente der Mächtigen. Wollen die uns doch tatsächlich Angst machen wegen ein Paar fehlender Weihnachtsschokomänner von Aldi. In den letzten Monaten sind international für mindestens 700 Milliarden € neue volkswirtschaftliche Belastungen auf die Schiene genagelt worden, die uns als notwendige Rettung der Gierheinis hinter den Bankschaltern verkauft werden und die wir in den nächsten Jahrzehnten mit neuen Gebührenerfindungen oder andere Foltermittelchen zu begleichen haben. Die Forderungen der Lokleute summieren sich dagegen auf auf wenige als 1% des Jahresgewinns der DB.

Seit einigen Tagen wechseln täglich in New York allein bei der Citigroup Aktien um die 2,5 Milliarden $ den Besitzer. Man kann sich schon denken, wer da noch rechtzeitig aussteigt und wer ins Säurebad gezwungen werden soll.

"So bleibe denn die (schwarze) Sonne uns im Rücken"  möchte man mit Faust ausrufen, bei all dem Sand, der jetzt ins Rutschen kommt. Fast dauert einem der Höllengeister Klagelaut über die vielen Leichen, die bald ans Licht gekommen sein werden.

Der Ton, mit dem sie Sieg verjubeln, ist schrill geworden und gut beraten sind wir, die sich 'ne Hütte baut in den Tagen vorm Monsun.   

Kann es uns trösten, daß die Deutschlandmechanismen noch reibungslos funktionieren. Bevor sich die Abgeordneten das Sitzgeld um 10% erhöhten,  beseitigten sie noch schnell ein paar Hürden vor dem Überwachungsstaat aus dem Grundgesetz. Die Zypries hat mit ihrer Vorratsdatenspeicherung vermocht, was selbst Adolf nicht schaffte: grundsätzlich sind ab sofort alle Deutschen erst einmal verdächtig. Jetzt heißt es zur Einkommenssicherung schnell noch den biometrischen Reisepass geholt und mit der nächsten zwangsweisen Vogelgrippenschutzimpfung die Grundlagen für einen unheilbaren Alzheimer gelegt. Der Liefertermin für den Implantat-Mikrochip ist auch schon notiert, mit weiteren 10% Aufschlag für die MdBs und der Androhung der Gefahr eines  US-Wirtschaftboykotts braucht der Schäuble das Implantat-Gesetz dann nur noch durchzuwinken.

Wir aber erfreuen uns auf Silbergrund des Wachsens innerer Lebenskräfte bis Mars von Orion Ende Januar zur Umkehr aus seiner widernatürlichen Bewegung gezwungen wird. 

Ihr

Wolfgang Suhrmann
 

 

Ein unmöglicher Osterspaziergang

Gleich mehrere Fehler unterliefen Carus bei seinem Bilde von Faustens Osterspaziergang mit Wagner. Der gezeigte Tag liegt mindestens 16 Tage nach Ostern. Es handelt sich auch nicht um einen Morgenspaziergang wie man nach Goethe annehmen müsste, sondern eindeutig um eine Abendstimmung. Die Uhrzeit wäre in diesem Jahr gegen 19 Uhr 30 gewesen, wenn man sich am Frühlingsanfang verabredet hätte.

Immerhin erfreulich, daß die Stimmung damals noch nicht von Chemtrails vermiest wurde..