Triumph, Goetheanismus widerlegt!
Bei dem Problem, das der Geist von Delos im vergangenen Jahr schon andeutete, ist nun ein endgültiger Durchbruch gelungen. In den Nachrichten für Mitglieder 7/06, ist mit „Was heißt Auferstehung im Denken“ eine Auseinandersetzung erschienen, die endlich den jedem scharfsinnigen Denken abholden Goetheanismus widerlegt. Zwar wird die Zahl der Menschen, die bereits über die Intellektualität verfügen, das aufgezeigte gedankliche Nadelöhr zu durchtunneln, noch sehr klein sein, aber ein erster Durchbruch ist geschafft.
Die für den Durchbruch erforderliche gedankliche Raffinesse zeigt sich schon in der Einleitung, in der von „der Erkenntnisgrundlage eines Buches“ gesprochen wird. Objektivitätssicherheit ist hier in selten erreichter Hochform, denn der Autorin scheint das Experiment gelungen zu sein, an dem bisherige Forscher immer scheiterten, weil sie das notwendige Mittel nicht kannten. Bücher müssen selber forschen. Wer hätte das für möglich gehalten. Gratuliere!
Die neuartige Methodik bedarf noch einer gewissen denkerischen Übung, um sie künftig auch selber sicher anwenden zu können. Daher sei die Vorgehensweise kurz erläutert. 
Die Autorin widmet sich dem Problem der Erreichung maximaler Objektivität durch die bereits anderenorts eingeschlagene Methode der rein geistigen, leibbefreiten Erkenntnis wie folgt. Ausgehend vom Begriff "Stigmatisation" findet sie eine geisteswissenschaftlich unwiderlegbare Quelle bei einer Forschungsarbeit Ita Wegmanns über Therese Neumann. Ita hat sich einst ein „objektives“ Bild  von der Konnersreutherin durch den Arzt Eberhard Schickler verschafft. Der Arztbericht wurde von Ita wissenschaftlich untersucht und führte zu einem geisteswissenschaftlichen Ergebnis über Therese. Die weise Ita hat mit ihrer Forschung durch ihr Ableben (verstorben am 4. März 1943) ein vollgültiges Urteil für ewig geschaffen und hellsichtig, wie sie war, natürlich auch schon die heutige Judith erkannt. Die Autorin kann Ita’s Forschung nachvollziehen und verwendet nun eine schwierige mathematische Operation für den nächsten leibfreien Schritt. Wenn A = B und A = C dann ist B=C, so diese selten in der mathematischen Praxis verwendete schwierige Regel. Sie gewinnt damit die Erkenntnis, daß die Judith des Jahres 2005 gleich ist der Therese! Daraus folgt für die Autorin, daß die Aussagen der Ita zu Therese angewandt werden müssen auch auf die Judithschen Phänomene.
Für die aber, die die Identität der beiden Stigmatisierten immer noch nicht einsehen, bleibt dieser zugegeben schwierige Erkenntnisweg verschlossen. Sie müssen sich mit mehrerlei abfinden:

  1. Ita hat nicht Judith erforscht, sondern Therese
  2. Judith – die böse – erforscht sich selber mit den Mitteln der Geisteswissenschaft und versucht durch ihre geisteswissenschaftliche Schulung das Offenbarungsgeschehen selber in die Begrifflichkeit zu bringen. Das erinnert zwar irgendwie an den Doktor oder war es Münchhausen, der das Denken benützte, um über das …. Erkenntnisse zu bekommen.

Bei dem Experiment zur Analyse der erweiterten Sinneswahrnehmungen von Judith, geht die Autorin mutig einen Schritt weiter. Judith hat Sinneseindrücke, die, man kann es kaum glauben, zu geistigen Eindrücken führen. Nach der Autorin erlebt Judith „Golgatha“ mit ihren durch die Stigmatisation etwas aufgemotzten Sinnen und verursacht sich dadurch geistig sich gebende Eindrücke. Die Autorin weiß nun durch Ita, Therese hatte keinen Phantomleib vom Christus sondern war nur ein wenig in Unordnung geraten mit ihrer Leiblichkeit (atavistisch). Aber da die Regel „Judith=Therese“ gilt, kann das bei Judith auch kein Phantomleib sein.   
Herrlich, wie weit wir jetzt sind. Endlich ist die Widerlegung des schon lange im Atavismusverdacht stehenden Goetheanismus gelungen. Nur die Phänomene der leibbefreiten Sinneswahrnehmungen, die geistige Eindrücke bewirken, sind wahrhaftig objektiv. Judith ist dafür der Beweis. Eine bisher nur der Science-Fiction vorbehaltene Vision wird realer. Physische Zeitreisen sind doch möglich, denn nach der 1. Gleideischen Vermutung muß Judith ja wenigstens ihre physischen Ohren und Augen zur Wahrnehmung der Ereignisse im Jahre 33 mitnehmen können, um die genannten geistigen Eindrücke zu bewirken.